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1. Thüringer-August-Event 20.-23.08.2009

1. Thüringer-August-Event 20.-23.08.2009

bratwurst-bahn

… ach ja, Gutachten wurden hier auch mal gemacht

Donnerstag, 20.08.2009, Anreisetag…                   …es geht los, 13:00 Uhr ruft der Rolleropa aus Eisenach an, „wir sind nach einem Stop mit Rolli aus Erfurt in Eichelborn, so um 15:00 Uhr in Jena-Maua“.                Ich fahre pünktlich auf den Parkplatz neben der Bratwurst-Bahn,auf den staubigen Parkplatz, 37° Celsius, im Schatten. Warten, aber sie kommen, fix eine Bratwurscht futtern. So gestärkt fahren wir die B88 nach Kahla. Abbiegen, zur Leuchtenburg, aber nicht heute. Somit fahren wir nach rechts übers Rieseneck, Hummelshain nach Pößneck. Viele schattige Wälder geben uns ein wenig Erholung. Auf „unsere B281“ rauf, jetzt sind es nur noch wenige Kilometer bis nach Miesitz. Noch ein Tankstopp und ab zum Wutzler, aber die Ersten sind wir nicht.

Conny & Sylvia aus dem Allgäu haben die Autobahn mit dem Auto gescheucht.                                            Der Hans aus Nordhausen ist auch schon da.           Check in, Bierchen fassen.                                Die restlichen Allgäuer sind auch nach 11 Stunden Fahrzeit so gegen 18:10 da. Der Ruf nach einem Bierchen ist aber trotzdem nicht zu überhören. Abendessen in lauer Nacht, unsere Gespräche werden nur durch Traktoren, im gefühlten 5-Minuten-Takt, ein wenig gestört. Nach so einem ereignisreichen & und für einige langen Tag ging’s dann auch bald ins Körbchen…

Freitag, 21.08.2009

Es ist soweit, das Abendessen ist bestellt, der Tag gerettet, Hansi ist auch da, es kann los gehen. Naja, so richtig nicht, gegen 09:00 Uhr erhalte ich per Telefon die Mitteilung, dass es in Jena seit 08:00 Uhr regnet. Und die Wand die da aus dem Westen auf uns zukommt, verspricht auch nicht gerade schönes Wetter.

Der Uwe & die Silke melden sich, sie stoßen in Weimar auf uns.

Es ist alles getan, der Fischinger scharrt mit, ja mit was wohl – wir wollen rollern. So machen wir uns 09:45 Uhr auf die Socken, äh, Räder und der Tag kann kommen. Erstmal kommt der Regen, die nun folgenden 30 Kilometer sind nasse.

Auf der Leuchtenburg kommt die Sonne wieder raus, zu spät. Da wir auf unbefestigten Terrain unsere Roller parken mussten, wurde diese auch schmutzig. Leider gelten immer nur Verkehrszeichen für die, die sie auch einhalten. Der Parkplatz, der für Motorräder und nur für diese ausgelegt ist war fast komplett mit Autos zugestellt. Schade für unsere Frauen im Schlussfahrzeug.

Es wurde Kopfsteinpflaster „verlangt“, bitte gibt es doch. Wir fahren in den Reinstädter Grund. Kahla hat feines Kopfsteinpflaster – kann man die Stadt wegen vorsätzlicher Stoßdämpferschädigung belangen?

Der Regen kommt nochmal zurück, wer ist da eigentlich Schuld?

Zügig geht jetzt nach Buchfahrt, Felsenburg und überdachte Holzbrücke. Die Durchfahrt wurde von Paparazzi Hansi gefilmt, im Bummeltempo fahren wir nach Weimar. Auf dem Herderplatz finden wir eine Parklücke, der Regen findet uns auch, aber nicht wirklich.

Bratwurst-Orgie von Fischinger, gibt’s eigentlich im Allgäu nichts zu essen? Kleiner Stadtbummel durch Weimar, diverse Leckereien wurden oral appliziert. Vom vielen Laufen gibt’s nicht nur Blasen, sondern auch Beschwerden; wir wollen „rumrollern“.

Dann aber schnell auf den Roller und weiter.

Ja, das ist so mit den Nebenstraßen, nicht alle sind in einem Zustand der keine Wünsche mehr offen lässt. Wenn Ihr das hier lest, vor 2 Monaten war es noch viel extremer. Loch an Loch, Straße durfte sich das nicht nennen, man gewöhnt sich aber daran… und dafür haben wir weniger Bandscheiben-OPs.

Dornburger Schlösser, hier war der alte Goethe auch mal. Kaffee und Kuchen tun’s auch & wenn man die Alpen vor sich hat, was ist da schon ein Ausblick ins Saaletal?

Nochmal Stoßdämpfer-Test-Straßen in Dorndorf, egal drüber weg, jetzt jagen wir den Regen. Auf der Straße finden wir ihn immer mal, aber es bleibt, Gott sei Dank, von oben trocken.

Wir befinden uns im Saale-Holzland-Kreis, es ist Freitag Nachmittag, jeder will nach Hause, wir auch. Nach dem wir anständig lange gewartet haben, sind wir durch den Kreisverkehr noch recht anständig als Gruppe gekommen. Nette Geste von dem Pkw aus Jena, der uns dann gezeigt hat was er von einer Roller-Kolonne hält, sehr aufmerksam und rücksichtsvoll – ergo bedanke ich mich bei allen Kraftfahren, welche unseren Gästen das schöne Thüringen genießen lassen haben, ohne durch unsinnige Überholmanöver den Straßenverkehr, sich und uns zu gefährden.

Straßen zum Stoßdämpfertest zum dritten, Stadtroda ist erreicht. Weiter geht die Fahrt Richtung Wolfersdorf, aber vorher biegen wir noch nach Meusebach ab. Gleich hinter Meusebach, das Dorf ohne Spatzen, fahren wir Alt-Meusebach und das Fählein vom verlorenen Haufen an…., eine alte Köhlerei und ein Mittelalterdorf zieren das Tal. Der Rolleropa will gerne noch nach Quirla und Bollberg, die Anderen lieber zum Hotel – so ist das in der Demokratie, die Mehrheit hat das Sagen. Weiter geht’s. In Neustadt/Orla machen wir noch einen kleinen „Schlenker“ und schaffen somit die 200 Kilometer.

ThoBi ist nach einem Reifenschaden bei Leipzig zu uns gekommen – stark, dass ich sie so schnell wieder sehe…

Heute ist der Tisch im Hotel gedeckt, doch wer nicht hören, wird eben nass. Gut, überredet, -zeugt, essen wir unsere Klöse & Rolladen im Hause, während der Regen sich draußen „austobt“. So nun aber ab in die Falle, der nächste Tag wartet schon….

Samstag, 22. August 2009

es ist noch früh am Morgen, da knattern die ersten schon wieder los. ThoBi fährt weg!?! Ja, will er wieder Brötchen holen? Na gut, die Nacht ist somit vorbei. Die Himmel im zarten Blau, kleine Wölkchen zieren den Himmel, mal gucken wer schon frühstückt. Nicht alle sind da, die Raucher heizen schon mal vor… Also gemütlich frühstücken, anhosen, naja es ist doch noch ganz schön frisch, also Lederhose, Fleecejacke und Wams. Die Roller aus dem grünen Herzen, Burgi-650, JuergiBurgi, Ulli, Jürgen & Renate trudeln auch so langsam ein. Hansi kämmt heute andere Igel, da kann’s ja los gehen oder sagt man da los fahren?

Aus Miesitz raus zum Kulmberghaus. Na nicht so schnell, auf die B 281 nach Pößneck, weiter durch den Orlatal nach Orlamünde. In Freienorla könnten wir wieder rechts zur Lobdeburg bei Kahla abbiegen, mach‘ mer nicht sondern, biegen links ab nach Orlamünde.

Die Reichsbahn und Nachfolger kommen mal pünktlich und halten uns auf.

In Orlamünde geht’s weiter Richtung Rudolstadt, um in Uhlstädt wieder die B88 zu verlassen. Auf kleinen Nebenstraßen fahren wir nach Weißen, Achtung Stoßdämpfertest, Teil I um zum Kulmberghaus zu fahren.

Oben angekommen haben wir einen fantastischen Ausblick in das Saaletal und über Saalfeld. So, Mittagessen fassen, so kurz nach dem Frühstücken ist das schon ein wenig dicke. Versprochen, nächstes Jahr, bei der Planung werden solche Sachen nicht wieder passieren. Die Zeit drückt, da ja schon 13:00 Uhr die Führung in den Feengrotten stattfinden sollen…

Die Unterfranken kommen, ein Brummen und Dröhnen erfüllt die Mittagsruhe! Leider ist es schon nach 12:00Uhr, so schön wie die Sanierung Thüringens Straßen sind, heute sind sie störend. Der Zeitplan kippt. Nun habe wir ja Gott sei Dank Rolli, Uwe & Silke, sie fahren vorraus und holen die bestellten Karten ab. Nur das wir jetzt nicht mehr 13:00 Uhr die Begehung machen, sondern 14:00 Uhr – prima wie Ihr aus den Rollerfahrern eine Gruppe Bustouristen gemacht habt. Wir haben die Führung und alles andere, naja die Hauptsache es war schön.

Leider endet hier schon der gemeinsame Ausflug mit den Rollerfreunden Unterfranken. Sie haben noch eine weite Heimreise. Gute Fahrt und wir werden uns nicht aus den Augen verlieren, schön, leider viel zu kurz war der gemeinsame Ausflug und danke für Eure tolle Disziplin. Von den nicht mehr so grünen Ampeln habe ich erst am Abend erfahren…

Wir liegen eine Stunde hinter dem Zeitplan, fahren trotzdem unsere geplante Strecke…, warum will ich nicht auf Andere hören? Zwischen Eichicht und Kaulsdorf ist die Brücke von Donnerstag bis Samstag vollgesperrt, die anderen Tage kann man da Ampel geregelt durchfahren. Somit kommt eine Um-lei-tung, Chinas Verkehrsminister in Thüringen, auf uns zu. Karte lesen wäre jetzt hier angesagt, jetzt höre ich auf Andere, die wissen aber nicht genau wo ich hin will und somit zeigen wir Euch unsere Sahnestückchen… Wir habe nicht nur ein Thüringer Meer, sondern auch eine Saaltal-Sperre. Den Bratwurst-Trabbi habe ich telefonisch bestellt, damit der Fischinger nicht vom Fleische fällt. Ach so, waren halt nur ein paar Kilometer, die wir mehr gefahren sind. Kaffee & Kuchen so gegen halb Sechs hat auch was für sich, aber nicht wenn man noch Braten will. Okey, ich werd’s mir merken. So hängen wir zum Schluss gewaltig, aber dank Karte und Navi nehmen wir den schnellsten Weg nach Hause, der Wirt wartet schon. Aus meiner Sicht ist der Grillabend dann der krönende Abschluss, eines schönen Tages. Der Hunger hätte noch größer sein sollen.

Sonntag, 23.08.2009

Es ist schon wieder so zeitig unruhig, der Hansi überfällt uns schon vor 08:00 Uhr. Tja, mein Lieber, der 60- igste, Kindstaufen und so weiter, kann man das nicht auf nächste Woche verschieben? Nee, nee, ist schon richtig, unsere Frauen sollen wissen, dass es uns auch noch gibt.

Nach dem Frühstück düsen der Rolleropa und Paul ab gegen Westen, wenig später sind auch die Allgäuer in der Spur. ThoBi & meinereiner bummeln noch ein wenig rum, fahren dann aber auch noch los – Thomas was für eine Karte ist in Deinem Navi, die Abfahrt an der Autobahn habe die Römer schon verlegt… Nee, das war so eine Spontaneingabe, Sonntag, keine Laster, da kannste doch Autobahn fahren. Gut das ich so spontan bin, in Triptis gibt es keine Auffahrt mehr. Nach gemütlicher Autobahn-Tour war ich so gegen 10:00 Uhr dar heeme.

Ich freue mich, dass Ihr alle gut nach Hause gekommen seid…

Lucy

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