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111 Gründe, Thüringen zu lieben

111 Gründe, Thüringen zu lieben

… ich gebe zu, es ist geklaut!

So lautet der Leitartikel in der Thüringische(n) Landeszeitung und auch ein Buchtitel, der jetzt in den Buchläden erhältlich ist. Interessant, nicht ein Thüringer oder Thüringerin hat dieses Buch geschrieben, sondern ein Nordrhein-Westfale hat es geschrieben! Eine Hommage rund um die Thüringer Rostbratwurst.

Foto: Peter Michaelis

Foto: Peter Michaelis/TLZ vom 18.03.2015

Ob ich nun 111 Gründe sofort offerieren kann, weiß ich nicht. Es gibt viele Gründe, welche Thüringen für Viele zu einem schönen Land macht, man  muss nur mal rechts raus und einmal auf die Bundes-, besser auf die Landstraßen fahren. In der Mitte von Deutschland liegend, oft als Durchreiseland „missbraucht“ – einfach mal stoppen und genießen. Es gibt so viel schöne Ecken, wo sich Hase und Fuchs „gute Nacht“ sagen. Hier und da, leider immer mehr schwindende, Rostbratwurst-Stände! Klöße, auch Hütes oder Knölla genannt, Mutzbraten, Olitätenläden, Giftmischer, leckere Spirituosen in Maßen genossen auch als Medizin bekannt, Bad Liebensteiner Salzstangen usw. …

Ausichtstürme, sehr viele Burgen und Schlösser auf wenig Raum entlang der Saale und der Unstrut, zahlreiche Brauereien welche nach ihren eigenen Rezepten leckere Biere produzieren, gut erhaltene Altstädte, kleine Wirtschaften entlang der Straßen wo man lecker einkehren kann, viele Parks und und und…

… und was das Bikerherz höher schlagen lässt, kleine, wenig befahrene Straßen, wo man nach seinem eigenen Gusto zügig oder gemütlich sich hoch und runter schwingen kann.

Gut, es gibt eben viele Gründe Thüringen zu lieben, man kann durch unsere schöne Heimat durchreisen, auf Bundesstraßen ein Ziel runter reißen und sagen, man hat ganz Thüringen an 2 Tagen gesehen…

…oder man fährt mehrere Tage entlang der Naturpark-Route Thüringer Wald. Fährt das Schwarzatal entlang, nimmt sich die Zeit an der Obstfelder Schmiede und erklimmt mit der Oberweißbacher Bergbahn die Höhen, die Reussische Fürstenstraße entlang, zum alten Barbarossa auf den Kyffhäuser hoch. Ein Besuch bei Junker Jörg auf der Wartburg ist auch immer ein Erlebnis! Mutzmuseum, Botanischer Garten in Jena, die Orangerie in Gotha…, das Thüringer Meer und die Ruhe auf dem Wasser beim übersetzen. Und wenn ich so überlege, dann würde ich auch meine Heimatstadt vorzeigen, Planetarium, die Schlachtfelder, Cospeda und das kleine Museum, der Fuchsturm und die anderen 7 Wunder von Jena… und die Hausbrauerei in der Papiermühle!

Ob es nun 111 Gründe sind, weiß ich nicht, werde es auch nicht nach zählen, ich hoffe es ist noch nicht alles ausgereizt.

Lucy

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