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16.08.2013: Kult(o)ur-Tour am Freitag

16.08.2013: Kult(o)ur-Tour am Freitag

Kult(o)ur-Tour am Freitag, die Sonne scheint, aber die Temperaturen sind im Keller. Wie tief, das wollt ihr gar nicht wissen, geschneit hatte es über Nacht noch nicht. Sieben Uhr Dreißig war das Frühstück verabredet, einige hatten sich wohl den Wecker falsch gestellt…

So gegen 09:00 Uhr steht das Marschband & wir fahren los. Über Nacht hatte uns die Gemeinde eine Freude bereitet und die Straße frisch geteert, darüber legte man noch eine fette Schicht Streußel, ähm Splitt. Also vorsichtig Richtung Osten zur B 88. Erreicht und wir biegen links auf die Ilmenauer Straße ab. Der Hoddel bringt sich in Position und führt uns vor, was er mit der „Marschall-Methode meint, der Zweite nach dem Reiseleiter bleibt stehen und wartet auf den Schlußfahrer. Und wir haben ein gutes unübersehbares Schlußfahrzeug, den Kalle und sein SiWi-Gespann…   

Kalles Gespann

An jedem Abzweig wartet ab nun ein Fahrer oder Fahrerin auf das Gespann und alle anderen
wird der Marsch geblasen, naja zumindest die Richtung angezeigt. Über Frankenhain, Crawinkel erreichen wir Ohrdruf und wenig später erreichen wir Georgenthal. Hier verlassen wir die Bundesstraße und da der Motor nun auch schön warm ist, wenden wir uns „höheren Dingen“ und dem „Zarten Schmelz“ zu.

Wir erreichen Floh – Seligenthal, nach dem Aufstellen zum Fotostopp vor dem VIBA – Werksverkauf rauscht ein feenhaftes Wesen auf mich zu – die Marketing-Mitarbeiterin und bittet mich um ein Photo – ja natürlich von uns allen… 

Genuß-Roller vor dem VIBA Werksverkauf  in Floh – Seligenthal (© VIBA)

„Selbst die Härtesten werden bei unserem Nougat weich. Vielen Dank für den spontanen Besuch eures 5. Thüringer August Events!“ meint die Werbeabteilung von VIBA…

… und wie, wieviel Penunuse da gelassen wurde – Schweigen darüber breitet sich aus.
Der Zwergenpark und der Wasserfall in Trusetal sind dieses Mal kein Ziel, über Bad Liebenstein, Bad Salzungen erreichen wir auf der B62 nach Merkers. Schon beim Fotostop kommen die Fragen nach der Bratworscht – da muss ich die Meute noch ein wenig vertrösten Nach einem kleinen Stück auf der B84 nehmen wir endlich eine oder zwei Bratwörschte. 

So gestärkt geht es weiter, Kultur-Tour, wir genießen die Nebenstraßen nach Berka/Werra. Ja, auch hier gibt es noch Kopfsteinpflaster- und schlecht sanierte Straßen. Jetzt ist es nicht mehr weit, wir halten schon wieder – in Untersuhl an der Rundkirche. Hier machen wir einen Photostopp.

Kult(o)ur – Roller

 Nicht nur die Kirche, 

sondern auch das ganze Umfeld ist sehenswert, besonders mit Roller im Vordergrund!   

 Kultour-Tour, ja heute stehen einige Sehenswürdigkeiten – sicher sehr subjektiv von mir ausgewählt –  auf dem Plan. Wir verlassen Untersuhl in Richtung  Gerstungen. Die jüngere Geschichte hat hier auch Spuren gelassen. Berliner kennnen den Tränenpalast, hier war es der Bahnhof Gerstungen. Wir bleiben auf dem ehemaligen Terretorium der DDR und verlassen die Straße entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze fahren auf kleinen Straßen über Hörschel, dem Beginn oder Ende des Rennsteiges, nach Eisenach zum Burschenschaftsdenkmal. Nach einer Trumbesteigung kann Mann/Frau nicht nur einen tollen Blick auf die Stadt Eisenach, sondern auch auf die Wartburg erhaschen. Nach NordOsten versperrt ein „schöner“ Windpark die Aussicht. 

Faule Kult-Tour-isten

…oder liegt es an Wirtschaft…?

Diese lassen wir leider aus zeitlichen Gründen ausfallen. Über die Holter-die-Polter-Straße (tolle Werbemaßnahme um Besucher von einer Sehenswürdigkeit abzuhalten!) Wieder zurück auf der B19 fahren wir hoch zur „Hohen Sonne“, überfahren, nicht zum ersten Mal den Rennsteig.

Leider sind wir unseren Schlußfahrer Kalle los. Sein Roller wurde wohl durchs „Klettern“ sauer, auf jeden Fall hat er mächtig gekocht, übergekocht. Schade, dafür kommt nun Hoddels „große Stunde“. In roter Weste, den „Tannenbaum“ angemacht fährt er nun die Rote Laterne. Offensichtlich ist dies aber doch nicht bei allen angekommen. Er wurde vom „Einweiser“ vorbei gewunken, da dieser immer noch auf Kalles Gespann wartet. Die Fahrt zur Hohen Sonne wird leider durch den einsetzende „Freitag-Feierabend-Verkehr“ behindert. Gut das Sammeln hat wenigsten geklappt.
In Etterwinden verlassen wir sie wieder um in den „Wald“ hinein zu fahren. Auf Thüringens wohl vernachlässigster Straße landen wir in Ruhla. Es  ist schon nach 16:00 Uhr, ich meine die Zeit wird knapp um 18:00 Uhr wieder in Gräfenroda zu sein. So fahren wir am Thüringen von oben anschauen.
Mit ohne den Eindrücken  und „Sommer-rodeln“geht es nun den Scharfenberg herum. über Friedrichroda nach Ohrdruf. Wir erreichen wieder die Bundesstraße 88 und fahren nun einen flotten Reifen über Tabarz, hier tanken wir, Friedrichroda nach Ohrdruf. Am
Tobiashammer ist die „Kultour“ zu Ende, lieber noch etwas fahren, so fahren wir noch ein Stückchen in Richtung Oberhof. Wenig später sind wir wieder in der „Alten Lache“. Warum bin ich nicht in Ruhla abgebogen? Statt die Übernachtungsgäste zu umsorgen, sitzt eine „geschlossene Gesellschaft“ im Haus. Erst ab 20:00 Uhr, statt 19:00 Uhr wurde mit dem „Grillen“ begonnen – leider wurde den Organisatoren nix im Vorfeld mitgeteilt…Wir hoffen, dass es euch trotzdem gefallen hat?

Grenz-Erfahrungen am Freitag

Nachtrag: Das Fahren nach der Marschal-Methode bringt nicht nur Abwechslung für die Fahrer und Fahrerinnen, sondern für den Reiseleiter auch entspannter! Das schönste aber ist, der Zeitgewinn, trotz gemütlicher Durchschnittsgeschwindigkeit.

derNowhere Man (…  Sitting in his Nowhere Land, / Making all his nowhere plans / for nobody. – I‘ hope never!)

Bilder von  ©VIBA,©Horny 1,©MeinerEiner

Lucy

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