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Category ArchiveFahrsicherheit

Was für ein Urteil…

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Allgemeiner Anzeiger zum WE Jena/Saale-Holzland, Samstag, 19.11.2016

… wie jetzt, ein Smartphone in die Hand nehmen, egal ob man telephoniert oder nach der Uhrzeit schaut, wird man demnächst mit 100,- T€uronen (heute 60,- €) und einem Punkt in Flensburg bestraft!

Laut dem oben gezeigten Urteil kann man den Paragraphen 23, Absatz 1a StVO: „Wer ein Fahrzeug führt, darf ein Mobil- oder Autotelefon nicht benutzen, wenn hierfür das Mobiltelefon oder der Hörer des Autotelefons aufgenommen oder gehalten werden muss. Dies gilt nicht, wenn das Fahrzeug steht und bei Kraftfahrzeugen der Motor ausgeschaltet ist.“ außer Kraft gesetzt! Recherchen* zu diesem Sachverhalt zeigen allerdings keine Ausnahmen auf!

Was ist nun Gesetz, telefonieren mit Freisprecheinrichtung und das Telefon dabei in der Hand das geht?

Lautsprecher am Telefon ist das auch eine Freisprechanlage?

Was ist mit rauchen, essen, lieben während des fahrens, alles strafffrei, aber mindestens genauso gefährlich!?!

ein verwirrter Jens aus Jene. 

* ist nur ein Urteil des Anwalt Service

Ein paar Tipp´s zum fahren in Tschechien

Hier ein paar Tipp´s für das fahren in Tschechien. Das mit dem Licht ist nicht neu.

Das Fußgänger Vorrang an Fußgängerüberwegen haben kennen die, die schon mal in Polen waren. Dies nutzen die Fußgänger ausgiebig, darum immer die Finger an der Bremse.

 

  • Abblendlicht ist Pflicht! Es gilt: immer mit Abblendlicht fahren. Alternativ darf man mit Tagfahrleuchten fahren.
  • Vorsicht! An allen Fußgängerüberwegen haben die Fußgänger stets Vorrang!
  • Der Fahrer muss nun auch beim Überholen eines Radfahrers die Fahrtrichtungsanzeiger benutzen.
  • Motorrad und Mofafahrer müssen einen Helm tragen.
  • null Promille im Straßenverkehr, Zuwiderhandlungen sind nun eine Straftat.

 

Kurventechnik, aber richtig…

…angesichts der Kurven, welche uns in wenigen Wochen erwartet möchte ich euch mal den Beitrag von Motorroller-Info ans Herz legen.

Ob Drücken oder Hängen, das sollte jeder für sich selbst heraus finden. Ich persönlich bevorzuge das Drücken, während des Fahrtrainings beim ADAC wurde uns dies gezeigt und wir haben es geübt – Kurven, welche ich vorsichtig angefahren bin, haben nun das Grauen verloren. So wie beschrieben, die Kurve lesen, am äußeren Rand (mit angepasster Geschwindigkeit) anfahren, das Ende der Kurve finden und dann in die Kurve fallen (gedrückt oder hängen). 

Nach dem Üben sind Kurven viel leichter zu fahren – ich wünsche euch eine unfallfreie Saison.

der Jens aus Jene. 

Was is’n los in Thüringen?

Nach dem nun die Sonne es nur gut mit uns wollte, der Saisonauftakt der Dealer war sicher ein toller Erfolg! MeinerEiner hat heute den Roller aus der Garage wieder befreit – und hoffentlich war das kein Fehler – und ist mal zu Honda in der Nähe gefahren. Für das leibliche Wohl war wie immer super gesorgt und einen Termin für den Service haben wir auch…

Durch den Gleisberg-Tunnel ging es dann weiter nach Erfurt zum Suzuki-Händler. Hier war dann die Hölle los, Musik recht laut, der Micha grüßt mit Handschlag – naja und da stehen noch so ein paar englische Motorräder rum – nix wie weg. Aber gute 180 Kilometer sind es dann doch wieder geworden ;- )))

Das ist nun Geschichte, doch schon nächste Woche geht es weiter…

Motorrad StartUp Day am 17.04.2016 in FSZ Nohra

An diesem Tag kann man der neue Schräglagentrainer bestaunt werden, Stunt-Show gibt’s auch Selbermachen geht auch & alles kostet nix!

Und weiter geht es…

30.04.2016 – Sicher in den Motorradfrühling ’16

Der TüV-Thüringen lädt zur Sternfahrt nach Schmalkalden auf den Altmarkt. Gestartet wird u.a. in Jena, Gera, Erfurt und anderen Städten – ihr entnehmt, bei Interesse bitte die genauen Startorte & -Zeiten dem oben stehenden Link!

MeinerEiner & die Rollermietze haben die Termine fest im Visier.

Auf geht’s, vielleicht seh’n wir uns hier oder da…,

die linke raus zum Gruße, der Jens aus Jene.       

    

 

Eine Motorrad-Tour und ihre haftungsrechtlichen Folgen (22 U 39/14)

Eine Motorrad-Tour im Pulk und ihre haftungsrechtlichen Folgen

16.9.2015 – Fahren Motorradfahrer ohne Einhaltung des üblichen Sicherheitsabstandes als Gruppe einvernehmlich auf einer Landstraße, so ist im Fall eines Unfalls von einem stillschweigenden Haftungsausschluss auszugehen. Das hat der 22. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt mit Urteil vom 18. August 2015 entschieden (22 U 39/14).

Der Kläger hatte sich zusammen mit drei Freunden zu einem Motorradausflug verabredet. Man fuhr als Gruppe in wechselnder Reihenfolge auf einer Landstraße, ohne dabei den erforderlichen Sicherheitsabstand einzuhalten.

Ungeklärte Situation

Als der Erste der Gruppe in einer Kurve mit einem entgegenkommenden Auto kollidierte, kam auch der hinter ihm fahrende Kläger zu Fall. Der unmittelbar hinter ihm befindliche Beklagte konnte ebenfalls keinen Sturz verhindern und rutschte in das Kraftrad des Klägers. Nur dem Letzten der Gruppe gelang es um Haaresbreite, zwischen den rutschenden und liegenden Motorrädern hindurchzufahren, ohne selbst zu Schaden zu kommen.

Der Kläger wurde bei dem Unfall erheblich verletzt. Sein Motorrad erlitt einen Totalschaden. Dafür machte er in erster Linie den hinter ihm fahrenden Beklagten verantwortlich. Denn dieser sei wegen eines zu geringen Sicherheitsabstands auf das Heck seines Motorrads aufgeprallt.

Das in erster Instanz mit dem Fall befasste Landgericht Darmstadt kam nach Befragung eines Sachverständigen zu dem Ergebnis, dass nicht mit ausreichender Sicherheit festzustellen sei, dass der Beklagte tatsächlich gegen das Motorrad des Klägers gestoßen sei und diesen zu Fall gebracht habe.

Es könne nämlich ebenso gut sein, dass die Beschädigungen an dem Bike durch eine Kollision während einer Rutschphase mit den Fahrbahnbegrenzungen verursacht wurden. Das Gericht wies daher die Schadenersatz- und Schmerzensgeld-Forderungen des Klägers als unbegründet zurück.

Stillschweigender Haftungsverzicht

Damit wollte sich der Kläger jedoch nicht abfinden. Er legte daher Berufung beim Frankfurter Oberlandesgericht ein. Dort erlitt er ebenfalls eine Niederlage.

Nach Ansicht der Frankfurter Richter ist es unerheblich, ob der Beklagte tatsächlich in das Heck des klägerischen Motorrads gefahren ist. Denn aufgrund der Gesamtsituation sei von einem stillschweigend vereinbarten Haftungsverzicht auszugehen, der sowohl eine Gefährdungshaftung, als auch eine Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausschließe.

Das Gericht zeigte sich nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme davon überzeugt, dass die Beteiligten des Motorradausflugs den erforderlichen Sicherheitsabstand einvernehmlich nicht eingehalten hatten.

Denn bei einer Geschwindigkeit von zum Unfallzeitpunkt 60 km/h hätte der Anhalteweg bei bester Bremssituation 29 Meter betragen. Der Abstand der Motorräder untereinander betrug nach der Aussage eines Zeugen jedoch allenfalls fünf Meter.

Bewusste gemeinsame Regelverletzung

Das betraf nach den Feststellungen des Sachverständigen auch den Kläger, der nach Aussage des Gutachters unmöglich dazu in der Lage gewesen sein kann, sein Motorrad rechtzeitig vollständig hinter seinem vor ihm mit dem Auto kollidierenden Freund abzubremsen.

„Für den Senat stellt sich damit das durchaus im Straßenverkehr vertraute Bild dar, dass Motorradfahrer in einer Gruppe fahren, bei der alle den erforderlichen Sicherheitsabstand nicht einhalten und die Reihenfolge je nach Verkehrssituation und anderen Umständen wechseln kann“, so das Gericht.

Angesichts dieser Umstände gingen die Richter davon aus, dass alle an der Gruppe beteiligten Motorradfahrer einvernehmlich und bewusst ein besonderes Risiko eingegangen sind, um das entsprechende Fahrgefühl zu erreichen mit dem Ergebnis, dass jeden der Gruppe das gleiche Schicksal hätte ereilen können wie den Kläger.

Es ist folglich von einer stillschweigende Vereinbarung der Beteiligten hinsichtlich einer gemeinsamen Regelverletzung, nämlich die Nichteinhaltung des in der Straßenverkehrsordnung vorgeschriebenen Sicherheitsabstandes, auszugehen. Daher sind gegenseitige Haftungsansprüche auszuschließen mit der Folge, dass der Kläger leer ausgeht. Das Gericht sah keine Veranlassung, eine Revision zum Bundesgerichtshof zuzulassen.

Wolfgang A. Leidigkeit

Dieser Bericht stammt vom oben genannten Autor.

Dies bestätigt wiederum unseren Haftungsausschluss, den wir von jedem Teilnehmer einfordern. Hierbei geht es schlicht darum, das sich Jeder bewusst ist, das im Falle eines Falles, jeder für seinen eigenen Schaden aufkommt.

Wir hatten in all den vergangenen Jahren Glück und es ist nie etwas passiert. Dies möge auch so bleiben, jedoch muss es klare Regeln geben.

Ich möchte mal was los werden…

… einige von euch haben, wie ich auch die eine oder andere Gruppenfahrt mit gemacht. Ob nun Kolonne oder Marschall oder eine Mischung aus beiden, je weiter man/frau hinten fährt um so katastrophaler sieht es aus. Sind „Biker“ 😉 dabei, meinen immer mal wieder einige nach ihnen ist ja keiner mehr und ich fahre mal meine Reife warm – so wie Herr Rossi, lobenswert, aber eine Gruppenausfahrt ist kein Rennen…     Das Abbiegen an einer Ampel, wir fahren in Kolonne, auch bei Marschall! Einigen entfällt dieses sobald sie auf ihrem Bock sitzen. So nimmt man/frau sich das Recht, z. B. beim Rechtsabbiegen mal fix von der linken Seite in die rechte Spur nach dem Anfahren hinein zu huschen…                               Auch das Abreißen um dann mit „Dampf“ wieder auf zu fahren…

Daher möchte ich euch bitten, lest euch doch bitte das Fahren in der Marschall-Methode nochmals durch!

Angekommen am Ziel möchte jedermann & -frau von der Maschine, verständlich! Parkt aber jeder nach seinem Gusto, klappt das losfahren später weniger gut! Toll finde ich, wenn die/der Sozia beim Warten schon absteigt. So läuft das Einparken leichter! Vielleicht sei auch der Hinweis, daß ein „falsches Parken“ , Gefälle entgegen der Fahrtrichtung, zu einem sehr schlechten Start bei der Weiterfahrt führt…  

Auch hier meine Bitte, Parken in einer Motorradgruppe bitte wenigstens mal anschauen!

Da bei der letzten Ausfahrt, wo ich dabei gewesen bin, es zu einem Unfall gekommen ist, Kurven-Fahren nach einem Stop, ist ein Haftungsausschluß wohl sehr sinnvoll. Ja, ich weiß, wir fahren auf eigenes Risiko, mit einem versicherten Motorrad und haben auch einen gültigen Führerschein… Da wir auch mit Gästen rechnen, welche keiner kennt, erwägen wir dieses Jahr einen Haftungsausschluß für alle…

Ich will hier nicht mit erhobenen Zeigefinger dastehen oder jemandem was unterstellen, aber so ein Hinweis sollte bei aller Euphorie gestattet sein.

Genießt das tolle Wochenende meint mal der Jens aus Jene. 

 

Vorbereitung auf das TAE – Kurven fahren

Ich habe in den letzten Tagen die Touren das erste Mal nach dem Winter gefahren. Leider werde ich nun nochmals in die Planung gehen, da sich jetzt schon einige Baustellen abzeichnen, welche bis Ende des Jahres dauern werden. Das ist einzig mein Problem und ihr werdet es nicht vermissen, denn ich habe schon Alternativen im Auge.

Mit den Touren und den vielen Kurven möchte ich nochmals auf das Kurven fahren hinweisen. Es ist keine Bevormundung, sondern eher der Gedanke, daß auf einigen, kleinen Nebenstraßen uns der eine oder andere entgegenkommen wird. Und dann noch „Reserven“ zu besitzen, wäre doch schön oder?

Es gibt verschiedene Kurven-Techniken:

  • Das Legen – Fahrer und Fahrzeug legen sich in die Kurve, sie haben die gleiche Schräglage. Der Blick sucht den Kurvenausgang.
  • Das Drücken – der Fahrer sitzt aufrecht und drückt die Maschine in die Kurve. Bei gleicher Geschwindigkeit wie beim Legen muß die Maschine stärker in die Kurve gedrückt werden. Durch den aufrechten Sitz des Piloten ist die Übersicht  etwas größer, es ersetzt nicht den Blick in den Kurvenausgang.
  • Das Hängen – Knie schleift auf der Straße, für die meisten nicht relevant, als Rollerpilot schon gar nicht.   

 Allen diesen Techniken ist eins gemeinsam, ohne dem Gegenlenken kommt man auch durch die Kurve, vorausgesetzt, man hat die entsprechende Geschwindigkeit gewählt. Wenn manfrau nun den Lenkimpuls kennt und nutzt, erhält man/frau eine, u. U. lebensnotwendige Reserve!

Bei ungefähr 20 Grad liegt unsere natürliche Schräglagen-Grenze. Manch eine(r) empfindet diese Schräglage als sein persönliches Maximum, umgekehrt fängt bei manchem (r) der Spaß hier erst an. Egal wie, ohne Training wird man/frau das Gegenlenken unbewußt nutzen, aber in „Notfällen“ es nicht einsetzen.

Wie funktioniert nun dieses Gegenlenken, viele nutzen es schon, machen sich aber dieser Maßnahme nicht so zu eigen. Eine Rechtskurve fahre ich, mit dem notwendigen Sicherheitsabstand zur Straßenmitte – es gibt ja immer wieder entgegenkommende Vier- und Zweirad-Fahrer, welche die Straßenmitte als die ideale Spur halten, entgegen – diese Linie verlasse ich, wenn ich den Kurvenausgang sehe. Mit einem leichten Druck auf das Kurven-innenliegende Lenkerende leite ich es ein. Die Maschine kippt förmlich in die Kurve, den Druck halte ich solange aufrecht, bis ich die Kurve sicher durchfahren habe. Mit diesem Gegenlenken kann ich so eine Kurve, welche „auf einmal“ immer enger wird, meistern – einfach den Druck erhöhen – je größer der Druck um so enger der Kurvenradius. Links startet ich am äußeren Rand, auf Verschmutzung des Fahrbahnrandes achten(!!!), lenke analog in die Kurve, ab der Kurvenmitte.

Wie trainiere ich das Kurvenfahren?

  • Fahrsicherheittraining – Vorteil, es gibt erfahrene Trainer, welche es erklären und anleiten;
  • auf einem großen, nicht öffentlichem Platz selber Kreis fahren üben. Ein dicker Kreidestrich über Vorder- und Hinterrad zeigt mir schnell, wie viel „Reserve“ ich habe und habe ich eine Lieblingsseite. Nach dem Üben der Kurventechniken, siehe Oben, beginnt man mit dem Gegenlenken. Wichtig, der Druck muss aufrecht gehalten werden! So tastet man/frau sich an die neue, alte Technik ran. Auch hier sollte ein weiterer, eventuell erfahrender Fahrer anwesend sein.
  • Es gibt in einigen Orten auch private und/oder von Fahrschulen organisierte Fahrsicherheitstrainigs, einfach mal umhören.  

  Weiterführende Hinweise findet ihr unter