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Category ArchivePlanung Besichtigungen

Kurze Runde

Variante 1

Heute kommen ja die restlichen Teilnehmer des TAE 2019. Allen eine Unfall- und Stau- Baustellen freie Anfahrt. Wir werden uns die Wartezeit ein wenig verkürzen und ein bisschen durch die Gegend kullern. Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann… (Robert Bosch, aus seinen Lebenserinnerungen)

https://www.marienglashoehle-friedrichroda.de/

… und getreu dem Motto werden wir dort hinfahren und den Bergbau-Muffel ins Loch stoßen… Nachdem wir wieder aufgetaucht sind, gönnen wir uns einen Bergmannsschnaps – schön wäre es ja, aber „besoffen“ rum kugeln, das geht nicht! Ein Päuschen sollte trotzdem drin sein oder wir „erklimmen“ den Insel(s)berg. Mit Bratworscht und ’ner Fassbrause genießen wir (hoffentlich) den Fernblick.

Infozentrum und Aussichtsturm

Je nach dem wie uns die Zeit drückt fahren wir nun über Brotterrode, Trusetal, Floh-Seeligenthal und Tambach-Dietharz und Georgenthal zurück zum Hotel, ca. 64 Kilometer.

Oder wir hängen noch ein paar Kilometer dran und nehmen die Schanzen im Kanzlersgrund, auf eine 2. Bratworscht den Grenzadler in Oberhof mit. Zurück zum Hotel können wir noch am Tobiashammer reinschauen, um dann zügig zum Hotel zurück zu fahren.

Schanzen im Kanzlersgrund

Deutschland, deine Mittelpunkte…

Die 1225 erbaute steinerne Werrabrücke mit der 1499 errichteten Liborius-Kapelle 

…doch erstmal müssen wir ein Stück fahren um die „Mittelpunkte“ sehen zu können… Rollen wir uns in Richtung Westen ein. Zu unser aller Freude werden Straßenbaumaßnahmen uns dazu bringen, daß wir über Ruhla nach Eisenach fahren „dürfen“. Ein Stück alte Autobahn, heute Bundesstraße wird verhindern, daß wir durch Eisenach müssen. Einen Stop legen wir in Creuzburg an der alten Werrabrücke ein, leider nur zum Photostop. Darüber führt heute nur noch der Radweg, wo 1990 noch der ganze Verkehr gefahren ist.

Burg Creuzburg

Durch die historische Altstadt hindurch fahren wir die Auffahrt zur Burg hinauf. Hier werden wir etwas länger verschnaufen, vielleicht etwas „erleichtern“ und ein frisch Gezapftes (Quellwasser) aus Friedrichroda genießen. Leider war bei meinem gestrigen Aufenthalt zwar das Tor geöffnet, man muss außer Park- keinen weiteren Einlassgebühren bezahlen, sonst leider nicht viel. Wir werden sicherlich recht bald uns wieder auf die Achsen machen. Unser nächstes Ziel liegt in Hessen, entlang der Werra werden wir das beschauliche Fachwerkörtchen Wanfried erreichen. Andreas meint, wenn wir einmal dort sind, sollten wir an der Schlagd eine Pause einlegen – Kulttour! Nach dem Staunen und Schauen erreichen wir den Ort Flinsberg.

ehemaliger Mittelpunkt Deutschlands

Hier gibt es ein Novum, nicht ein MIttelpunkt Deutschalnds gibt es hier, sondern auch einen zweiten! Liegt wohl an der Klimaerwärmung – Ein Körper, der sich erwärmt dehnt sich bekanntlich aus – dies muss wohl zur Folge habe, daß „Großdeutschland“ nun einen weitern Mittelpunkt haben muss…

… der neue, also zweite Mittelpunkt von Deutschland

Ein Schotterweg und Fußmarsch trennen uns oberhalb des Ortes von dem „ausichtsvolleren“ Mittelpunkt – ob dies auch ein Grund ist? Wenn das Wetter mitspielt, sieht man von hier natürlich einiges mehr. Es soll ja noch mindestens einen weiteren Mittelpunkt geben – schaun wir mal… Auf halben Weg dahin ist eine Eisdiele an mir vorbei geflogen. Wir sollten hier ein Päuschen einlegen, da ja an den Mittelpunkten nur schnöde Informationen zu bekommen sind. So gestärkt und eventuell auch erleichtert erreichen wir Niederdorla, das

Opfermmoor Vogtei https://de.wikipedia.org/wiki/Opfermoor_Niederdorla

Gleich hinter den Tafeln liegt, man glaubt es kaum

… der Mittelpunkt Deutschlands, Teil 3

… genug der Mittel- oder sollte ich schreiben „Höhe“-Punkte von Deutschland. Lasst uns wieder nach Hause rollern, na ja auf dem Heimweg fahren wir an Bad Langensalza und dem Boxberg bei Gotha vorbei…, nix genaues weiß man nicht. Freuen wir uns auf das Feierabendbierchen und den Abend…

So oder so ähnlich werden wir fahren

Friedrichroda

Zuerst habe ich gedacht, was soll es in Friedrichroda schon großartiges geben. Doch nach ein paar Klicks im www wurde ich doch sehr überrascht.
Es gibt ein Schloss, einen tollen Park, eine alte Kirche einen Bahnhof der Museumsbahn fast am Schloss, eine Fischzucht mit Verkauf und noch einiges mehr. Nun stellt sich die Frage, womit fange ich an.


Das Schloss wird den Anfang machen.


Reinhardsbrunn


Das Schloss wurde auf Ruinen eines ehemaligen Klosters im Jahr 1827 erbaut. Reinhardsbrunn ist der erste Landschaftspark romantischer Prägung in Thüringen. Leider ist der Garten nur zu bestimmten Zeiten, das Schloss gar nicht zu besichtigen.

Um das Schloss kämpft gerade das Land Thüringen mit dem Besitzer, da dieser seinen Pflichten nicht nachkommt und das Denkmalgeschütze Schloss langsam verfällt.

2001 stellte der Besitzer die Nutzung als Hotel ein und überlässt seid dem das Schloss dem Verfall.

Ich hatte da mal heute ein Gespräch….

Da schon einige Anmeldungen für das 11.TAE mit 7 Tagen Aufenthalt vorliegen, dachte ich mir, dass doch der eine oder andere Tag geplant werden kann. Ja ich weiß.. wir wollten etwas kürzer treten, doch dieses wird keine Tour. Das alles wird ein kann und kein muss.

So rief ich heute in Meinigen im DB Dampflockwerk an und erkundigte mich nach einer Führung.
Kein Problem war die Antwort, wenn sie samstags kommen brauchen Sie sich nicht anmelden…Kosten 5.-€.

Nein, ich dachte da eher an einen Tag in der Woche..
Jaa, das geht auch, kostet dann das doppelte, sprich 10.-€ und wenigstens 10-12 Personen sollten es dann sein. Nur Freitags, da geht nichts..

Das ganze muss bis 6 Wochen vor dem Termin eingereicht werden… Genehmigung sollte dann kommen.

Also ist die Frage, die ich hiermit stelle… Wer hätte denn Lust auf eine Führung während des Betriebes??

Schmalspurbahn, Hexen, ein ehemals verbotener Ort & ’ne große Mauer

Nach einer ruhigen Nacht beginnen wir den Tag mit einem Frühstück, hoffen wir daß die viele frische Luft und die Ruhe allen gut getan hat! Andreas wird sicher schon den ersten Kaffee intus haben. Ja wer früh aufsteht ist nun mal der erste am Futternapf.

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Die Roller müssen wir uns hinzudenken…. ;- )

In einem leichten Bogen stehen die Roller und warten auf den Start. Morgenstund‘ hat Gold im Mund oder der frühe Vogel fängt den Wurm – auf jeden Fall ordnen wir unsere ersten Kilometer der Abfahrtszeit der Brockenbahn unter. Der Spaß, Kurven, hoch und runter, naja ihr kennt das ja, kommt auf keinen Fall zu kurz. 

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Blick zum Schloß

Wir beginnen, wie am Freitag morgen, fahren in den Ort Stolberg runter und nach rechts. In der 30-er Zone genießen wir die schönen Fachwerkhäuser und das Kopfsteinpflaster. Wenn jetzt jemand auf die Idee kommt, kenne ich schon… Ja, Recht hat er, so sind wir gestern heim gefahren. Wir biegen am Josephskreuz links ab und fahren Richtung Harzgerode. Kurze Zeit später fahren wir wieder links nach Straßburg. Ab jetzt ist striktes Rauchverbot, kurz vor Alexisbad, in Silberhütte ist eine pyrotechnische Fabrik…, wir wollen ja fahren und nicht fliegen.

Bahnhof Alexisbad

Bahnhof Alexisbad

Vielleicht begrüßt uns ja am Bahnhof in Alexisbad eine Puffbahn…? Photoshop ist genehmigt!

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…immer mal ein Stop an der Schranke…

So, nun aber wollen wir mal Kilometer machen. Auf der neuen Straßendecke der B186 können wir flott die Kurven räubern bis wir das Schild Gernrode lesen. Hier verlassen wir Bundesstraße um weiter nach Bad Suderode zu kommen. Der Hauptstraße folgen wir nach Friedrichsbrunn. Im Ort angekommen, fahren wir rechts und gleich wieder nach rechts, Richtung Thale. Vorbei an der Ausfahrt vom Hexentanzplatz biegen wir, nun mal nach links ab und zuckeln zum Parkplatz hoch. Eben noch auf einer guten Piste, werden wir nun ordentlich durchgeschüttelt.        Der schwarz-gelbe Balken über der Zufahrt schwebend suggeriert, ohne Ticket keine Weiterfahrt.

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Blick vom Hexentanzplatz ins Rappbode-Tal

Germanisches Kulturgut soll man respektieren und wann ist man dem Teufel mal wieder so nah? 20160716_154856Oben gibt es einen Tierpark mit einheimischen Tieren, auch solchen, denen man heute nicht mehr in freier Wildbahn begegnen kann und möchte… Etwas abseits, bei der Bergstation der Seilbahn, liegt das Harzer Bergtheater und die Walpurgishalle. Es gibt da noch vieles zu entdecken, auch Natur pur, allein der Blick ins Bodetal und auf die Roßtrappe sind es alle mal wert hier hoch zu fahren und zu stoppen. Schaut mal die Links an, ihr werdet sehen, für den Hexentanzplatz bräuchte man einen Tag!20160716_154153

Doch die Uhr tickt unaufhaltsam weiter, unsere Attraktion, die Befahrung des Brocken, mit der dazu gehörigen Bahn wartet nun mal nicht auf uns. Also Ticket bezahlen und in Zweierreihe an der Schranke aufstellen. Testen wir mal den Busfahrer, ob er sich hier auskennt, in Thale gibt es einen Weg der uns entlang der Bode nach Treseburg bringt – nicht geprüfte Möglichkeit. So fahren wir in Thale über zwei Kreisverkehre (schreibt man das so? oder Kreisverkehrs) entlang der Bode nach nach Treseburg, weiter über Altenbrak und Hüttenrode stoßen auf die B27. Jetzt ist es nur noch ein Katzensprung über Rübeland, Elbingerode nach Drei Annen Hohne zu kommen. Wir fahren auf den Parkplatz vom Hotel „Der Kräuterhof“.20160716_170559Maschinen aus, Klamotten tauschen (eine Wasser und Wind abweisende Jacke sind Pflicht auf dem Brocken; sagen die Einheimischen!!!) und zum Bahnhof. Rein in den Wagon und auf den Brocken mit Dampfkraft bringen lassen.

Orginalbild HSB

Orginalbild HSB

Nach einer Stunde sind wir oben angekommen. Zu bestaunen gibt es ein Museum zur älteren und neuen Geschichte des Brocken, der ursprünglich mal Blocken – von Blocksberg abgeleitet – hieß.

Brockenkuppe wp.png
Von Dirk Schmidt (Celsius auf Wikivoyage) – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3837759

Es gibt einen Rundweg einen oder mehrere Gedenkstein und Wirtschaften. Wir werden uns also den Aufenthalt da oben irgendwie „versüßen“. Wieder unten angekommen, treffen wir auf einige Abgesandte der Alsterroller gegenüber im Hotel. Gemeinsam (?) rollern wir über Elend & Sorge zu Rappbodetalsperre, Deutschlands größter Staumauer! Hier stoppen wir zum letzen Mal für einen Photostop. 

copyright: pictures-of-germany.com

copyright:
pictures-of-germany.com

Da wir schon in Elbingerode an der HEM, rechts gleich am Ortseingang getankt haben können wir nun, an Pullman City vorbei, über Hasselfelde, Stiege direkt zurück nach Stolberg fahren.

Hier die Samstags-Tour im Überblick.  

Wir hoffen, daß euch die Tour gefallen hat und wir bei schönem Wetter Bratwurst und Bier den Abend ausklingen lassen können.

 

Tagesgäste

… sind nach wie vor gern gesehen und wir freuen uns auf euch! Wer an den Touren nur teilnehmen möchte oder an einer Tour sollte sich bis Mittwoch, den 17. August 2016 bei uns melden! Wenn gewünscht, werden wir ein Frühstück 20140821_185017[1]oder Abendessen (auf eigene Rechnung!) organisieren – nur wir sollten es wissen. 

Selbstverständlich sollten auch die Touren-Regeln: Voller Tank – leere Blase und Pünktlichkeit sein!

Abfahrt am Freitag wird 09:00 Uhr sein! 

Am Samstag ist unser Ziel der Brocken und somit die Fahrzeiten der Brockenbahn der Zeitgeber für den Start.

Wir werden also am Samstag um 08:30 Uhr starten!

tae2 2009Eine Bitte haben wir noch, entricht noch vor dem Start der Tour die Startgebühr für Freitag in Höhe von 18,50 €, inklusive Eintritt Kyffhäuser und am Samstag 50,- € inklusiv der Brockenbahn. 

Also bis in einer Woche, wir brauchen noch etwas Sonnenschein, betet vielleicht mal die alten Götzen von früher an, Petrus ist mir zur Zeit etwas zu unsicher.

der Jens aus Jene.    

 

 

Mitten drin, statt nur dabei

… in Vorbereitung auf das 8. Thüringer-August-Event und ein mir weniger bekanntes Terrain habe ich mal „gegockelt“. Der Harz und sein Umland hat so viel zu bieten, daß man eigentlich viel länger oder öfters da einen Stop einlegen sollte. Deshalb sind wir auch mitten drin, statt nur dabei. So sind wir in dem wunderschönen alten Städtchen Stolberg gelandet.20150828_173826[1] Hier ein Blick vom Stolberger Schloß. Dagi & MeinerEiner haben an unserem Hochzeitstag für euch schon mal einiges an Hotels in der Umgebung an gesehen…, das ist ja nun erledigt.       Allein hier im Ort kann man im Stadtmuseum „Alte Münze“ sich über die Stadt- & Münzgeschichte und Thomas Münzer informieren. Im kleinen Bürgerhaus kann man Vergangenes anschauen, um die Zukunft zu verstehen. Über allem thront das Schloß. Wir sind mal hochgefahren, z.Z. wird sehr viel renoviert, für uns eine Begegnung mit der Vergangenheit – wir haben hier schon mal residiert. Trotz Renovierung werden Führungen angeboten.20151023_134132[1]          Von hier aus ist es nur ein Katzensprung bis zum Josephskreuz.    Zu vielen weiteren Sehenswürdigkeiten im Harz bis hin zum Kyffhäuser ist es auch nicht mehr all zu weit. Wir werden also viel Zeit haben und genießen, was uns Sachsen-Anhalt bieten wird. Wir werden auf schönen Routen so das Eine und auch das Andere ansteuern. Laßt euch einfach überraschen, wir haben, so weit es möglich war, das Optimum für euch heraus geholt. Was wir noch so in Vorbereitung haben, verraten wir euch, wenn die Vorbereitungen abgeschlossen haben – vielleicht schaffen wir dann 96%… 

Reservierungen werden aufgehoben

freiwerk-bild-32Am 15.10.2015 werden die reservierten Zimmer storniert. Wir werden alle reservierten Zimmer, die bis dahin nicht gebucht sind, für die Allgemeinheit wieder freigeben.

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Die Zimmer bleiben bis 31.01.2016 für uns geblockt. Somit ist für alle Zeit, sich das Ganze durch den Kopf gehen zu lassen.

Mehr als die unter Hotelbuchung angegebene Zimmerzahl stehen nicht zur Verfügung.

Die Fahrt auf den Brocken haben wir für den Samstag bestellt und auch bestätigt bekommen, Hin- wie auch Rückfahrt mit Sitzplatzreservierung.

Mehr gibt es im Augenblick nicht zu berichten. Wir werden Euch weiter auf dem laufenden halten.

… 150 Tage

Es wird Zeit mal darüber nachzudenken, was so außer dem rollern geht! Die Touren werden wieder um die 200 Kilometer sein, Nachschlag möglich…

Ich werde euch nicht wieder mit den dusseligen Fragen nerven, was soll ich euch zeigen, habt ihr Vorstellungen was ihr sehen wollt, nein ich habe ein, zwei Leckerlis für euch raus gepickt. Es sind einige kostenfreie und bei anderen ist es notwendig, dass ein Obolus gezahlt werden muss. Ich möchte euch daher darüber informieren, dass ihr pro Tag maximal 10,- T€uronen in der Planung berücksichtigt, exklusive Rostbratwürste, Getränke, Eis und Benzin. Vielleicht ist der Zehner auch etwas zu hoch gegriffen, mehr wird es aber nicht – doch ihr werdet sie in sehr schöne Erinnerungen investieren.

So, Leute, ich hoffe ihr werdet nun nicht alle eure Buchung stornieren und sagen der Typ spinnt…, vielleicht habt ihr ja Recht? Es ist Jeden(r) freigestellt, sich die Erlebnisse zu verpassen.

Sollten nun alle sagen, 20 O€cken sind mir zu viel, aber ich komme doch, dann muss ich eben umplanen.

Eine schöne Woche und fleißiges Tastendrücken wünsche ich euch allen, der Jens aus Jene.

111 Gründe, Thüringen zu lieben

… ich gebe zu, es ist geklaut!

So lautet der Leitartikel in der Thüringische(n) Landeszeitung und auch ein Buchtitel, der jetzt in den Buchläden erhältlich ist. Interessant, nicht ein Thüringer oder Thüringerin hat dieses Buch geschrieben, sondern ein Nordrhein-Westfale hat es geschrieben! Eine Hommage rund um die Thüringer Rostbratwurst.

Foto: Peter Michaelis

Foto: Peter Michaelis/TLZ vom 18.03.2015

Ob ich nun 111 Gründe sofort offerieren kann, weiß ich nicht. Es gibt viele Gründe, welche Thüringen für Viele zu einem schönen Land macht, man  muss nur mal rechts raus und einmal auf die Bundes-, besser auf die Landstraßen fahren. In der Mitte von Deutschland liegend, oft als Durchreiseland „missbraucht“ – einfach mal stoppen und genießen. Es gibt so viel schöne Ecken, wo sich Hase und Fuchs „gute Nacht“ sagen. Hier und da, leider immer mehr schwindende, Rostbratwurst-Stände! Klöße, auch Hütes oder Knölla genannt, Mutzbraten, Olitätenläden, Giftmischer, leckere Spirituosen in Maßen genossen auch als Medizin bekannt, Bad Liebensteiner Salzstangen usw. …

Ausichtstürme, sehr viele Burgen und Schlösser auf wenig Raum entlang der Saale und der Unstrut, zahlreiche Brauereien welche nach ihren eigenen Rezepten leckere Biere produzieren, gut erhaltene Altstädte, kleine Wirtschaften entlang der Straßen wo man lecker einkehren kann, viele Parks und und und…

… und was das Bikerherz höher schlagen lässt, kleine, wenig befahrene Straßen, wo man nach seinem eigenen Gusto zügig oder gemütlich sich hoch und runter schwingen kann.

Gut, es gibt eben viele Gründe Thüringen zu lieben, man kann durch unsere schöne Heimat durchreisen, auf Bundesstraßen ein Ziel runter reißen und sagen, man hat ganz Thüringen an 2 Tagen gesehen…

…oder man fährt mehrere Tage entlang der Naturpark-Route Thüringer Wald. Fährt das Schwarzatal entlang, nimmt sich die Zeit an der Obstfelder Schmiede und erklimmt mit der Oberweißbacher Bergbahn die Höhen, die Reussische Fürstenstraße entlang, zum alten Barbarossa auf den Kyffhäuser hoch. Ein Besuch bei Junker Jörg auf der Wartburg ist auch immer ein Erlebnis! Mutzmuseum, Botanischer Garten in Jena, die Orangerie in Gotha…, das Thüringer Meer und die Ruhe auf dem Wasser beim übersetzen. Und wenn ich so überlege, dann würde ich auch meine Heimatstadt vorzeigen, Planetarium, die Schlachtfelder, Cospeda und das kleine Museum, der Fuchsturm und die anderen 7 Wunder von Jena… und die Hausbrauerei in der Papiermühle!

Ob es nun 111 Gründe sind, weiß ich nicht, werde es auch nicht nach zählen, ich hoffe es ist noch nicht alles ausgereizt.