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Category ArchiveTouren mit Kultur

Rückblick auf Buchfart

Schluss, Ende, aus und vorbei…

… ja, für 2019! 10 Jahre, 11 Veranstaltungen, ein enormes Pensum an Arbeit liegt wieder hinter uns. Schön war es, das Wetter hat uns mit Sonnenschein verwöhnt. Entdeckungen, Besichtigungen und viele Kurven und Kilometer liegen hinter uns…

Blick in den Park

Ich möchte hier noch einmal Danke sagen

  • allen Teilnehmern für ihre tolle Fahrweise und das korrekte Umsetzen der Marschall-Methode,
  • dem Team des Waldhotels Friedrichroda um Frau Bloch herum, es war eine tolle Woche, tolles Wochenende und hat uns allen gefallen,
  • Andreas,der nun fehlen wird, für seine geleistete Arbeit,
  • Dagi, für ihre Geduld und Verständnis….
Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald

Am Dienstag sind wir, eine kleine Gruppe nach Weimar aufgebrochen. So wie Andreas schon im Vorfeld geschrieben hat, haben wir die Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald oberhalb von Weimar aufgesucht. Für mich, der als Jugendlicher, hier schon gewesen war, immer noch eine unheimliche Begegnung…

Theaterplatz mit Goethe-Schiller-Denkmal und dem Deutschen Nationalteater und Staatskapelle Weimar

Hier in diesem Haus wurde am am 31. Juli 1919 die erste demokratische Verfassung beschlossen. Am 11. August 1919 unterzeichnete Reichspräsident Friedrich Ebert die „Weimarer Verfassung“ in Schwarzburg und am 14. August 1919 trat sie mit ihrer Verkündung in Kraft.

Dem kulturellen Teil wurde nun genug gefrönt, wir gönnen uns ein Eis in der nahe gelegenen Eisdiele, begeben uns wieder auf kulturellen Wegen durch die Stadt um vom Markt zurück zu unseren am Rollplatz geparkten Maschinen zu (fuß-)wandeln.

Buchfart mit überdachter Holzbrücke und Wasser in der Ilm

Von Weimar aus sind wir dann über Buchfart, München, durch Jonastal wieder zurück gefahren…

Ein erlebnisreicher Tag geht zu Ende, bei einem Feierabendbierchen und „Manöverkritik“ bereiten wir uns nnu auf die Nacht und den nächsten Tag vor…

Kurze Runde

Variante 1

Heute kommen ja die restlichen Teilnehmer des TAE 2019. Allen eine Unfall- und Stau- Baustellen freie Anfahrt. Wir werden uns die Wartezeit ein wenig verkürzen und ein bisschen durch die Gegend kullern. Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann… (Robert Bosch, aus seinen Lebenserinnerungen)

https://www.marienglashoehle-friedrichroda.de/

… und getreu dem Motto werden wir dort hinfahren und den Bergbau-Muffel ins Loch stoßen… Nachdem wir wieder aufgetaucht sind, gönnen wir uns einen Bergmannsschnaps – schön wäre es ja, aber „besoffen“ rum kugeln, das geht nicht! Ein Päuschen sollte trotzdem drin sein oder wir „erklimmen“ den Insel(s)berg. Mit Bratworscht und ’ner Fassbrause genießen wir (hoffentlich) den Fernblick.

Infozentrum und Aussichtsturm

Je nach dem wie uns die Zeit drückt fahren wir nun über Brotterrode, Trusetal, Floh-Seeligenthal und Tambach-Dietharz und Georgenthal zurück zum Hotel, ca. 64 Kilometer.

Oder wir hängen noch ein paar Kilometer dran und nehmen die Schanzen im Kanzlersgrund, auf eine 2. Bratworscht den Grenzadler in Oberhof mit. Zurück zum Hotel können wir noch am Tobiashammer reinschauen, um dann zügig zum Hotel zurück zu fahren.

Schanzen im Kanzlersgrund

Deutschland, deine Mittelpunkte…

Die 1225 erbaute steinerne Werrabrücke mit der 1499 errichteten Liborius-Kapelle 

…doch erstmal müssen wir ein Stück fahren um die „Mittelpunkte“ sehen zu können… Rollen wir uns in Richtung Westen ein. Zu unser aller Freude werden Straßenbaumaßnahmen uns dazu bringen, daß wir über Ruhla nach Eisenach fahren „dürfen“. Ein Stück alte Autobahn, heute Bundesstraße wird verhindern, daß wir durch Eisenach müssen. Einen Stop legen wir in Creuzburg an der alten Werrabrücke ein, leider nur zum Photostop. Darüber führt heute nur noch der Radweg, wo 1990 noch der ganze Verkehr gefahren ist.

Burg Creuzburg

Durch die historische Altstadt hindurch fahren wir die Auffahrt zur Burg hinauf. Hier werden wir etwas länger verschnaufen, vielleicht etwas „erleichtern“ und ein frisch Gezapftes (Quellwasser) aus Friedrichroda genießen. Leider war bei meinem gestrigen Aufenthalt zwar das Tor geöffnet, man muss außer Park- keinen weiteren Einlassgebühren bezahlen, sonst leider nicht viel. Wir werden sicherlich recht bald uns wieder auf die Achsen machen. Unser nächstes Ziel liegt in Hessen, entlang der Werra werden wir das beschauliche Fachwerkörtchen Wanfried erreichen. Andreas meint, wenn wir einmal dort sind, sollten wir an der Schlagd eine Pause einlegen – Kulttour! Nach dem Staunen und Schauen erreichen wir den Ort Flinsberg.

ehemaliger Mittelpunkt Deutschlands

Hier gibt es ein Novum, nicht ein MIttelpunkt Deutschalnds gibt es hier, sondern auch einen zweiten! Liegt wohl an der Klimaerwärmung – Ein Körper, der sich erwärmt dehnt sich bekanntlich aus – dies muss wohl zur Folge habe, daß „Großdeutschland“ nun einen weitern Mittelpunkt haben muss…

… der neue, also zweite Mittelpunkt von Deutschland

Ein Schotterweg und Fußmarsch trennen uns oberhalb des Ortes von dem „ausichtsvolleren“ Mittelpunkt – ob dies auch ein Grund ist? Wenn das Wetter mitspielt, sieht man von hier natürlich einiges mehr. Es soll ja noch mindestens einen weiteren Mittelpunkt geben – schaun wir mal… Auf halben Weg dahin ist eine Eisdiele an mir vorbei geflogen. Wir sollten hier ein Päuschen einlegen, da ja an den Mittelpunkten nur schnöde Informationen zu bekommen sind. So gestärkt und eventuell auch erleichtert erreichen wir Niederdorla, das

Opfermmoor Vogtei https://de.wikipedia.org/wiki/Opfermoor_Niederdorla

Gleich hinter den Tafeln liegt, man glaubt es kaum

… der Mittelpunkt Deutschlands, Teil 3

… genug der Mittel- oder sollte ich schreiben „Höhe“-Punkte von Deutschland. Lasst uns wieder nach Hause rollern, na ja auf dem Heimweg fahren wir an Bad Langensalza und dem Boxberg bei Gotha vorbei…, nix genaues weiß man nicht. Freuen wir uns auf das Feierabendbierchen und den Abend…

So oder so ähnlich werden wir fahren

An’s Meer und zurück

Es sind wohl kaum noch Gerüchte, daß unser Schönes Thüringer Meer eine Attraktion verlieren soll. Ja, ich meine die Mühlenfähre, sie soll für ein Monstrum von Brücke die Idylle dort zerstören…

Blick auf die Fähre bei Niedrigwasser am 17.02.’19

… Gott sei Dank gibt es wieder mehr Wasser im Meer, so das die Fähre wieder schwimmt. Wir können also, vielleicht zum letzten Mal, uns einschiffen!

Los geht’s, über Georgenthal, Ohrdruf Crawinkel in das Jonastal. Hier werden wir unseren ersten Stop einlegen. PP und Käffchen etwas später…

Wir erreichen entlang der Talsperre Eichicht oder über Unterwellenborn erreichen wir die Staumauer Hohenwarte, hier werden wir einen Photostop einlegen! 10 Minuten später werden wir, hoffentlich, an der Lothramühle auf einen Mutzbraten stoppen.

an der Mühlenfähre bei Altenroth

Was kommt, klaro, die Mühlenfähre, wir werden nochmal übersetzen und sammeln uns nach der Fährfahrt. Für einmal ganz um den Stausee wird uns leider die Zeit zu knapp – Vielleicht ein anderes mal?!? Hoch zur B281, der Thüringer Bundesstraße und vorbei an Saalfeld, Rudolstadt, zum letzten(?!?) Mal zum Bratwurstmuseum…

So, uns trennen wenige Kilometer vom Hotel, in 30 Minuten werden wir da sein. Mit Tanken wird es wohl etwas länger dauern…

Thüringen – Hessen – Grenzgänger

Heute haben wir eine Grenzerfahrung vor! Wir starten 0900 in Richtung (Bad) Tabarz überfliegen den Inselberg und schlängeln uns entlang dem Walde zu einer uns bekannten (Pausen-)Bäckerei. Hoffen wir mal das es nicht schon Neunuhrdreißig in Deutschland ist, egal wir machen Pause, zweites Frühstück, PP.

Haus auf der Grenze, deutlich zu erkennen ist im Vordergrund der Postweg und hinter der „Gartenzaun“

So gestärkt nutzen wir Thüringens Schnellwege um zum ersten Höhepunkt der eise zu kommen. Eine Grenzgängererfahrung erleben – amerikanischer Lausch-Camp vs. DDR-Grenzposten. Wie sagt man immer so schön, wer die Wahl hat, hat die Qual! So wird es uns hier ergehen, zum einen haben wir hier das Haus auf der Grenze und zum anderen das US-Camp Point Alpha. Einmal die Geschichte der DDR mit ihrer Grenze und dem gegenüber der Militärstützpunkt an der Grenze.

Privat-Photo am Haus auf der Grenze

Es ist ein Höhepunkt, wer sich das Haus an der Grenze anschaut, wird wohl im US-Camp nur noch vorbeischauen können. Unsere Zeit ist knapp, also informiert euch, was man sich anschauen möchte. Unser nächstes Ziel ist (fast) schon in Sichtweite.

Bikertreffpunkt Wasserkuppe

Die Wasserkuppe, wir „schlängeln“ uns von Thüringen nach Hessen, durchfahren ein wunderschönes Stadttor um den höchsten Berg der Rhön zu ersteigen. Je nach dem wie lange wir am vorherigen Punkt uns aufgehalten haben wird Zeit für Shopping

oder Trinken und Futtern bleiben. Einst sind hier die „Big Scooter“ zum Segelfliegen hochgefahren – die Zeit bleibt uns leider nicht! Ja, die Tour ist mit heißen Nadeln gestrickt und da mir zu Ohren gekommen ist, daß man gern schon um 1630 im Hotel sein möchte – ein Ding der Unmöglichkeit! Machen wir das Beste daraus und steuern unser nächstes Ziel an…

Waldhotel Eisenacher Haus mit Biergarten –
Eis und Kaffee warten.

Auf dem Ellenbogen die Rhön von oben sehen! Nicht nur das Hotel steht hier oben, sondern auch Noahs Segel erwartet die Besucher. Wer also vor dem Schlemmen sich noch ein wenig die Füße vertreten und einen Rückblick auf die heute gefahrene Kilometer machen möchte… vom Parkplatz aus sind es nur wenige Meter bis hierher,

eigentlich sollte hier ein Photo vom Turm sein, leider sind meine verschwunden – Andreas auf pixabay gibt ein schönes Farbfoto – ich bekomme es nicht in die Mediathek, bitte

Danke Pixabay

Nun hätten wir noch was Süßes zum Schluß, für alle Schleckermäulchen unter euch, wir fahren dran vorbei oder halten an – Viba Sweets in Floh-Seeligental. Die Viba Welt in Schmalkalden ist wegen der ständigen Baustellen im Ort keine Empfehlung, wir verlieren kostbare Zeit. Entscheiden wir uns auf dem Ellenbogen: stoppen oder durchfahren!

Alles eine Frage der Zeit, ab Tambach-Dietharz werden wir uns mit dem Tanken beschäftigen.

Und dann hoffe ich, daß wir trotz einer langen Tour ein schönes Erlebnis gehabt haben….

Der Wartburg – eine schöne Erscheinung

Auch das gehört zu Thüringen

Das KZ Buchenwald. Ein unrühmliches Kapitel der neueren Geschichte und doch gehört es wie viele andere Dinge zu uns.

Bild von Luca_Episcopo auf Pixabay

Die wenigsten von uns haben etwas direkt damit zu tun. Deshalb und weil ich noch nicht dort war, möchte ich am Montag den 20.08.2019 dort hin. Es kann sich jeder anschließen und mitkommen. Nach dem Frühstück wird es losgehen.

Beitragsbild von larahcv auf Pixabay

Schiefer Turm, Babarossa, Kyffhäuser, Kaiserpfalz & Eisernes Kreuz

Heute geht’s nach Thüringen zurück!

Früh am Morgen werden wir unsere Maschinen vor dem Hotel FreiWerk begrüßen und von der Thyrahöhe in die Tiefe stürzen. Durch das kalte Tal, entlang der Anhaltinisch-Thüringischen Grenze fahren wir gegen Süden und erreichen Kelbra – Thüringen ist zum greifen nah…, nur noch der Frankenhäuser Straße folgen und am Bikertreff an der B85 haben wir Thüringen erreichen.

Jetzt kommen die 36 Kurven auf 4,5 Kilometer hoch zum Kyffhäuser!

Nein das Kaiser Wilhelm Denkmal auf dem Berg ist nicht unser erstes Ziel. Wir fahren vorbei und wedeln runter zum Schiefen Turm von Bad Frankenhausen. Mit 4,76° Neigung, stärker als der weltberühmte Turm von Pisa ist er eine Attraktion. 

Wir werden einen kurzen Photostop hier einlegen. Unser nächstes Ziel, das Panoramamuseum ist zum Greifen nah und nach wenigen Minuten stehen wir am Parkplatz. Sehr schade, das die Gastronomie (?) am Parkplatz seit Ewigkeiten geschlossen ist und verkommt. Kein schönes Bild für Gäste der Region. Auch ist das Museum fast nicht mehr vom Parkplatz aus zu sehen. Eine direkte Anfahrt wird uns nicht möglich sein, da auch hier erst ab 10:00 Uhr geöffnet wird. Ansonsten kann man mit einigen Maschinen (nach vorheriger telephonischer Absprache) wohl zum Tor fahren. Nach dem Klingeln soll einem geöffnet werden. Es wird wohl bei einem Bild bleiben… Ja, bisher wurde ja nicht viel gefahren, eher gehalten und geguckt. Ändern wir das. In einem weiten Bogen fahren wir nun zur Barbarossahöhle. Unser Weg führt an Seen und Burgen vorbei. In Oldisleben werden wir uns rechts halten und an der Unstrut entlang nach Sachsenburg fahren. Es steigt der Duft der Rostbratwurst in die Nase und dann auch noch auf der rechten Seite auf. Blinker setzen und eine futtern!?! Auf jeden Fall werden wir einmal halten. Die Ampel scheint eine Ewigkeit rot zu zeigen. Es folgen lustige Orte, wie Kannawurf, auch werden wir unsere Polster am verlängerten Rücken ein wenig malträtieren – Kopfsteine gibt es nicht nur in Stolberg… Bald werden wir die Barbarossahöhle erreichen. Hier werden wir stoppen, trinken und na ja was der Körper noch so braucht… Nach dieser Pause, ein Katzensprung zum Kyffhäuser hoch, fahren wir hin. Ihr sollt bei dem Spaß nicht zu kurz kommen, also fahren wir wieder die Straße hoch, welche wir am Morgen runter gefahren sind. Vorsicht, die Rüttelstreifen sind immer noch da!

Am Biker-Treff* werden wir kostenlos unsere Roller abstellen und unsere Gehwarzen quählen – es folgt der Fußmarsch hoch zum Kyffhäuser- oder Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Kosten entstehen hier keine, bezahlt der Andreas…, alles schon bezahlt. Nach den Aufstieg ist vor dem Aufstieg, also wer noch Puste hat…, hoch geht’s auf die Aussichtsplattform, sind nur ein paar Stufen. Von hier oben hat man einen super Rundblick. Der Brocken, wie auch der Große Inselsberg sind zu sehen, unser nächstes Ziele die Königspfalz Tilleda und das Josephskreuz sollten wir sicher auch erblicken können. Hinter dem Denkmal gibt es ein Café und Andenkenladen – hier gibt es das gleiche wie unten am Hotel, die Preise sind m. E. die selben. Wer Muse hat sollte auch mal die Reichsburg Kyffhausen beschnarchen. Hier erfährt man viel zur Geschichte des Kyffhäuser, seiner Region – nun eben Wissenswertes. nach 2 Stunden werden wir wieder starten, Bratwurstessen inbegriffen. Auf geht’s, wir fahren wieder alle rechts rum – okay die 36 Kurven sollten wir wohl so fahren, daß wir der Kurve folgen… kennt ihr schon klar doch sind wir heute schon hoch gefahren… In Kelbra erfahren wir „Neuland“, den Kyffhäuser im Rücken erreichen wir Tilleda. 48 Stufen trennen uns von der Königspfalz Tilleda oder man kennt die Schleichwege… Wir ordnen dem zweiten großen Ziel, dem Josephskreuz, unser Handeln unter. Weiterfahrt, eventuell ne Pause zum Pipi machen, dann sammeln wir wieder lustige Ortsnamen. Hackpfüffel, hier habe ich den Namen schon mal im Zusammenhang mit einer Boulette gehört…, wir fahren bis nach Wallhausen, biegen links ab und erreichen Roßla. Hier biegen wir nach rechts, durch die Gipskarstlandschaft Questenberg und dem gleichnamigen Ort erreichen wir das
Josephskreuz. Wieder stehen wir vor einer Enscheidung: Schlemmen oder Trimmen – vielleicht beides? Weniger Stufen als das Kyffhäuserdenkmal, aber auch nicht ganz ohne…, es liegt an jedem selbst ob er sich sein Abendbrot verdienen will oder nicht… Ganz in der Nähe gibt es, in Schwenda, eine Kirche, welche der Frauenkirche in Dresden ähnlich sieht, vielleicht noch ein wenig Kultur oder ein paar zusätzliche Kilometer? Vielleicht fahren wir auch anders herum, erst nach Harzgerode zum tanken und dann zum Kreuz. In Harzgerode gibt es 2 Tanken, so können wir auf moderate Preise hoffen. Die Rückfahrt zum Hotel dauert nicht mehr lang. 20 Minuten höchstens und dann haben wir uns unser Abendessen verdient – wollen wir ja morgen noch großes vollbringen…

meint der Jens aus Jene, eurer Reiseleiter.   

 

Dienstag: Altes Eisen, eiskalt und viele Kurven…

…tasten wir uns ran an die Kurven, Höhen und Gefälle am Dienstag bleiben wir nicht zu Hause! Wir nutzen mal wieder die Straße vorm Hotel und fahren in Richtung Neuhaus am Rennweg. Kurze Zeit später werden wir, da wir ja gerade so schön hoch gerollert sind, wieder runter kullern, um, wie soll es anders sein, wieder hoch zu klettern. Über Schwarzburg, hier wurde übrigens die erste deutsche, demokratische Verfassung Deutschlands von Friedrich Ebert am 11. August 1919 – im Urlaub! – unterzeichnet. Zu früh um eine Pause zu machen, fahren wir weiter, Königsee. 

Colin Marquardt - Selbst fotografiert

Colin Marquardt – Selbst fotografiert

Über Ilmenau, am Kickelhahn vorbei erreichen wir das Bunkermuseum. Für eine Führung, jede Stunde, ab 10:00 Uhr,20150415_163021 dürfen wir 7,-        T€uronen berappen. Wie auch immer, das Gleis 1 lassen wir links liegen, da stoppen wir ja am Freitag. Unser Ziel wird das Suhl sein. Wer Lust hat besucht das Fahrzeugmuseum, auch ist es möglich über das Kombiticket, das in der Nähe befindliche Waffenmuseum zu beschnarchen. Im ConcressCenter Suhl befindet sich auch eine Eisdiele…

Lasst uns noch ein wenig rumrollern, über Zella-Mehlis nach Oberhof, aber vorher photographieren wir noch die Schanze im Kanzlersgrund, 20150630_165201[1]futtern eine BraWu in der Thüringer Hütte, schau’n mal zur Bobbahn und das Schießstadion der Biathlon-Anlage an. 20150630_17110520150630_170718[1]    Vom Grenzadler aus starten wir zur Heimfahrt, Crawinkel, das neuasphaltierte Jonastal, Arnstadt, vielleicht an der Klosterruine Paulinzella einen Photo-Stop. Jetzt sind wir auch schon in Bad Blankenburg, wenig später in Saalfeld – tanken – und schon sind wir wieder Heeme…, ich hoffe es wird ein schöner Tag 

In 80 Tagen um die Welt…

… oder in 80 Tagen nach Thüringen?

Ja, liebe Leutz,es ist nicht mehr lang, in 2 Monaten ist August und einige Tage später das 7.TAE! Ich denke ein Grund mal aufzuhören mit dem Schweigen hier.

Was gibt es zu berichten, ich bin am Foto sammeln und am beschreiben der Touren.

Da sich ein paar von euch entschieden haben schon am Samstag in Hoheneiche an zu reisen, was mich und Andreas freut, werde ich am Sonntag ein Brunch-Tour anbieten. So ihr, die da mir das WE vor dem TAE „versüßen“ wollt ;-))) – ihr seid nun dran, Bock drauf? Das drumherum ist ungefähr 100 Kilometer, nicht daß der Motor kalt wird!

copyrights by Tolle Knolle

Und da geht’s hin, wenn ihr wollt. Wir werden so starten, daß auch der letzte Langschläfer noch genügend Zeit bekommt, daß sein Gesicht knitterfrei aus dem vorherigen Tag kommt. Wir werden so oder so einmal ans Meer fahren…, mal die eine oder andere Kurve und auch Steigung/Gefälle fahren – so seid ihr im Vorteil, ihr habt schon mal an den Touren geschnuppert. Es gibt viele Weg, welche nach Rom führen, nach Hoheneich sind es nicht ganz so viele. Davon ist leider einer noch „geheim“ gesperrt!

Für die anderen Tage lasse ich mir noch etwas einfallen, naja habe ich schon, aber ein guter Jäger verschießt ja auf auch nicht alles Blei auf eine Mutz – zumal es sinnlos wäre……

Ach ja, tanken, wir waren wieder so freundlich und haben ein Hotel gefunden, wo es im Ort keine Tanke gibt. Daher unsere Bitte, schaut euch die Karte an! 


Plant bitte bei eurer Anreise einen Tank-Stop in der Nähe ein. Wenn ihr die Karte vergrößert, seht ihr das Hotel und könnt so die am nächsten liegende Tankstelle anfahren, Danke!
Am Freitag-Morgen benötigen wir exakte Abfahrtszeiten, damit wir den Anschluß nicht verpassen.

… und immer schön neugierig bleiben, bis demnächst meint der Jens aus Jene.

Zum Titel „In 80 Tagen um die Welt“ habe ich folgendes gefunden. 

Ich war so frei daraus ein Bild zu mopsen, danke für das Verständnis!  

Was macht man an einem Sonnen-Tag?

Rischtisch, man hockt sich auf seinen Feuerstuhl und düst mal durch die Gegend. Die Bundesstraße 88 Richtung Saalfeld fahrend „blockiert“ ein langsamer LKW die Straße, so biege ich ab nach Hummelshain hoch. Vorher biege ich aber wieder ab um über Freienorla, Langenorla nach Pößneck zu kommen. Schon im Ort rollere ich wieder zur B88 nach Zeutsch um auch dort diese wieder zu verlassen, um über Großkochberg zur B87 zu gelangen, einmal links und schon bin ich in Rudolstadt. Noch nach Saalfeld rein um die Arnsgereuther Höhe zu bezwingen, mit 30 km/h quählt sich ein LKW den Berg hoch. Einsichig der Gute, ich meine den Fahrer, er lässt den Ratenschwanz, den er hinter sich her zieht an sich vorbeiziehen, nachdem er rechts raus gefahren ist. 20150415_135758Mein Ziel ist das Gasthaus „Zum Roten Hirsch Im Grünen Wald“ – schade, hier kann man es sich leisten, zwischen 14:00 und 16:00 Uhr zu schließen! Dann bekomme ich eben was zu Essen und zu trinken wo anders. Wieder auf den Bock und nach Bad Blankenburg runter, leider ist in Unterwirrbach für dieses Jahr Ende im Gelände – Vollsperrung! Naja, irgendwie habe ich mich dann doch durch geschmuggelt. Nächstes Ziel Bratwoscht-Stand am Eingang zum Schwarzatal – ist wohl noch keine Saison: keine Rostbratwurst, somit weiter zur Obstfelder Schmiede! Hier gibt’s leckere, frische, rohe Bratwürschte. Zusammen mit einem Weißbier, bleifrei, in der Sonne genossen.

Nun ist klettern angesagt, in Mellenbach-Glasbach links hoch nach Oberweißbach und weiter zum Fröbelturm. Was nun kommt, ist eine Tortour für Mensch und Maschine – erst machen die Medien einen Rummel um die steilste Ortsstraße in Deutschland und dann – die Abfahrt nach Deesbach, da ist manche Offroad-Strecke angenehmer. Schade, ich empfehle die Durchfahrt Deesbach nicht, da die Anfahrt eine Zumutung ist.
Von Deesbach kommend biege ich rechts ab und fahre zurück nach Oberweißbach. Hier biege ich links nach Cursdorf ab, Meuselbach-Schwarzmühle, Böhlen, Großbreitenbach zum Bunkermuseum Frauenwald. 20150415_162858 (2)Ein „Postenweg“ führt zum „Gartenzaun“, doch was ist das weiße Zeugs da am Wegesrand? Ja wirklich, es liegt noch Schnee zu Ostern hat es hier nochmal richtig fett geschneit.
Führung ist hier möglich, täglich von 10:00 bis 17:00, stündlich, Kosten, max. 7,- T€uronen.
Hier noch ein „tiefer Einblick“
Zurück auf einem Feldweg fahre ich die wenigen Meter zum Erlebnisbahnhof Gleis1, DSC_0358
hier freut man sich uns wieder eine
zu kredenzen.
Der Rest der Tour ist schnell erzählt, über Stützerbach, Manebach und Ilmenau wähle ich die Bundesstraße 87 für die Heimfahrt. Meine Fahrt führt mich Ilm, Kranichfeld nach Bad Berka. Hier nehme ich selbstverständlich die B 85, Buchfart und die Brücke ist schon ein Muss! Ab Umpferstedt geht es nun auf die B 87, ich grüße die Biker aus Saalfeld und Rudolstadt, welche am Mittwoch, den 15.04.2015 vor mir „geflüchtet“ sind…. ;-)))
Insgesamt habe ich etwas unter 300 Kilometer gemacht, es war ein schöner Tag und für das TAE 2015 bin ich wieder etwas schlauer…

Auf eine neue Tour in 2015

Nachtrag; so mag ich den Mutz am liebsten

Mutzbraten[1]

mit Sauerkraut und Brot – hmmmm lecker.