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Die Festung Königstein

Die Festung Königstein

Die Festung Königstein ist eine der größten Bergfestungen in Europa und liegt inmitten des Elbsandsteingebirges auf dem gleichnamigen Tafelberg oberhalb des Ortes Königstein am linken Ufer der Elbe imLandkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (Sachsen).

Koenigstein

Blick von der Festung Königstein auf die Elbe                            © Reinhard Kraasch

Das 9,5 Hektar große Felsplateau, was nach Scherbenfunden schon in der Bronzezeit 1100 v. Chr. besiedelt war[1], erhebt sich 240 Meter über die Elbe und zeugt mit über 50 teilweise 400 Jahre alten Bauten vom militärischen und zivilen Leben auf der Festung. Der Wallgang der Festung ist 1800 Meter lang und hat bis zu 42 Meter hohe Mauern und Sandstein-Steilwände. Im Zentrum der Anlage befindet sich der mit 152,5 Meter tiefste Brunnen Sachsens und zweittiefste Burgbrunnen Europas.

Die Festung war bis 1922 das bekannteste Staatsgefängnis Sachsens. Während des Deutsch-Französischen Krieges und der beiden Weltkriege wurde die Festung auch als Kriegsgefangenenlager genutzt. 1939 bis 1945 waren polnische, französische, britische, holländische und amerikanische Kriegsgefangene interniert. Am Ende des Zweiten Weltkriegs übernahm Frankreich das Kommando über die Festung.[2] Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte die Rote Armee die Festung als Lazarett. Von 1949 bis 1955 wurde sie als so genannter Jugendwerkhof zur Umerziehungstraffälliger und nicht ins Bild der sozialistischen Gesellschaft passender Jugendlicher genutzt.

 

Text © Wikipedia

Titelbild © Friedhelm Dröge

Andreas

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