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Freitag Morgen, die Sonne scheint…

Freitag Morgen, die Sonne scheint…

Hoffen wir, dass der Himmel nicht weint…

Egal, freuen wir uns auf den Tag. Motorschonend rollen wir bergab bis wir gleich nach den Feengrotten in Saalfeld in eine schöne kleine Straße abbiegen. Nach einigen Kilometern, stoßen wir in Unterwirrbach auf die Straße, welche wir euch schon vor zwei Jahren zeigen wollten – nun dieses Mal kommt ihr wieder drum herum! Eine Baustelle im Ort nimmt uns die Freude auf die ersten Kurven und Gefälle. 1 Burg GreifensteinWir erreichen Bad Blankenburg. Hier grüßt uns die Burg Greifenstein. Leider ist der Zugang durch entfernt liegende Parkplätze erschwert.
Dafür sparen wir uns die Hoppel-die-Poppeli-Straße, am Ende der Straße, steht ein Haus ohne Rauch, 2 Bratwurstbrater am SchwarzatalBratwürste gab’s hier auch mal!  Wir müssen weiter. Das Schwarzatal ruft uns, hell, dunkel, rechts, links wedeln wir uns zur Obstfelder Schmiede. Gashahn drehen und auf die Kurven freuen. Doch Vorsicht, da die Schwarza immer neben oder direkt an der Straße liegt, können schattige Stellen auch mal noch nass sein! Stellt euch bitte darauf ein. Zum Schwarzatal ist auf jeden Fall zu erwähnen, dass hier sehr viel Gold über die Jahrhunderte gewaschen wurde, auch heute wird hier noch Gold gewaschen. Im 16. Jahrhuundert sollen hier 4 Tonnen reines Gold abgebaut worden sein. Betrachtet auf die abgebaute Tonne soll der Reingewinn sich mit den Goldfeldern Südafrikas messen können. Also wer „reich“ werden will, muss mal länger eine Auszeit nehmen…
Wir fahren heute aber an den Goldfeldern, den vielen Glashütten, Mühlen, Pochwerken, Eisen- und Blechhämmern vorbei. Nicht nur die Porzellanwerke, sondern auch viele andere Handwerker hatten nur ein Problem, wie bekomme ich meine Ware von „oben“ runter oder benötigte Rohstoffe „hoch“? 20150628_115325Im Jahre 1872 gründete man die das „Commitee Schwarza-Eisenbahn“, nach etlichen Jahren 1899 wurde der Teilabschnitt Rottenbach – Köditzberg eröffnet. Die Horizontale, Grundlage für alles weitere, war geschaffen! 1919 wurde die Oberweißbacher Bergbahn AG gegründet. Schon im Dezember 1921 wurde der erste Güterwagen, mit Zement beladen, nach „oben“ geschickt. Heute ist das „Denkmal der Produktions- und Verkehrsgeschichte“ eine touristische Attraktion. 3 Cabriolet Oberweißbacher BergbahnWir werden hier stoppen und uns eine Auszeit gönnen, mit der Bergbahn mal nach Lichtenhain fahren…
Unten wieder angekommen, wird hoffentlich eine Rostbratwurst irgendwo bruzeln…
Nun müssen wir aber schnell weiter, der Berch ruft! Nach Oberweißbach, am Fröbelturm 20150711_113307stoppen wir – nein, keine Pause zum Rasten, sondern wir legen die Weiterfahrt fest. Es gibt 2 Möglichkeiten durch Deesbach zu fahren. Die Ortsstraße ist die Straße mit der 25,2% Steigung oder man biegt ca. 50 Meter vorher rechts (K 138) ab. Sammeln werden wir uns in Neudeesbach oder kurz dahinter, ca. 150 Meter nach der Einmündung. Mit diesem Erfahrungsschatz, 4 Deesbach, s(g)teilste Straße Deutschlandsmal wieder die st(g)eilste Straße von Thüringen gefahren zu haben, winden wir uns hoch und runter und stehen, vor dem Erlebnisbahnhof Rennsteig. Pause machen wir, anschauen eine PP und/oder etwas Flüssiges oder futtern.
Nun ringeln wir uns ein wenig bergab um links wieder eine Höhe zu nehmen. In Sachsenbrunn könnten wir dem Murmelmuseum einen Besuch abstatten. So oder so, wir befinden uns auf dem Heimweg, 20150726_152919es grüßt bald der „schwarze Adler“ Hier erwartet uns der Wirt für eine kleine Stärkung oder Flüssigkeiten. Wenig später können wir  wir auf unsere Strecke zurück schauen. Nun wird es aber Zeit, auf geht‘ s hoam oder noch mal runter um wieder hoch zu kommen – Morgen geht‘ s ja mit einem Deja Vu weiter…

im Stillen Gedenken

im Stillen Gedenken

Lucy

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