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Nachdenklichkeiten

Nachdenklichkeiten

Da ich hier nicht wirklich zu recht komme, ich nicht weiß schreibe ich nun als Jens oder TAE-Admin muss ich es wohl voran setzen.

Ich als Jens und Reiseleiter würde mich freuen, wenn jemand dem die Tour(en) als zu lang erscheinen, es mir dann auch persönlich sagt. Früher waren 200 Kilometer zu kurz und die Pausen weniger! Wenn wir wie dieses Jahr Unmengen an Baustellen haben und wir dadurch bedingt Umleitungen fahren müssen, wenn Baustellen mit Vollsperrungen, welche eine Woche oder wenige Tage vorher noch nicht mal angezeigt sind kommt es schon vor, das wir zwar nur wenige Kilometer mehr, dafür aber schnell mal ne halbe bis ne Stunde länger unterwegs sind. Letztendlich führte dies leider zu dem bedauerlichen Unfall dieses Jahr. Die Sperrung in Ziegenrück war da nämlich noch nicht ausgewiesen, bzw. ein Umleitung vorgegeben. Bei einer 200 Kilometer-Tour mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 42 km/h ist man nun mal 5 Stunden auf dem Bock. Je nach Gruppenstärke kommt eine Tankpause von 30 Minuten hinzu. Bratwurststopp 45 Minuten, PP 30 Minuten, eine große Pause 1h 30′ eine Besichtigung 1 h – wie bitte soll dies in eine Tour passen, die um 1000 beginnen und um 1700 enden soll? Die einzige Alternative ist dann, dass die Tour nur noch 120 Kilometer lang sein darf.

Der Unfall tut mir unendlich leid und ich hoffe, daß  alle Verunfallten wieder ihre volle Gesundheit erlangt haben, bzw auf dem allerbesten Weg da hin sind!

DLzG der Jens aus Jene.

Lucy

6 Gedanken zu „Nachdenklichkeiten

Joachim aka „T-Rex“Geschrieben am  10:28 pm - Sep 30, 2018

Unwägbarkeiten bei der Planung einer Tagestour kann man nie ganz ausschalten. Und Sehenswertes liegt auch nicht immer um die Ecke vom jeweiligen Tourausgangspunkt. Besichtigungen können auch schon mal mehr als eine Stunde in Anspruch nehmen (Erlebnisbergwerk). Ich fand aber weder die Touren von Saalfeld aus, noch im letzten Jahr die Touren von Varnsdorf/Cz. aus als zu lang. Aber das ist mein persönliches Empfinden, weil ich auch auf unseren Urlaubstouren schon mal Etappen von mehr als 5 Stunden (ohne die obligatorische PP und Stopps zur Treibstoff-, Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme) fahre und dann auch schon mal die Schnellstraße statt die Landstraße durch eine sehenswerte Gegend vorziehe.
Mein Scooter ist aber auch mein Alltagsfahrzeug, mit dem ich täglich meinen nicht besonders kurzen Arbeitsweg zurücklege.

    JensGeschrieben am  6:21 am - Okt 1, 2018

    Ja, Joachim, hinzu kommt, alleine fährt man auch zügiger. Selbst bei Probefahrten fahre ich einen flotteren Reifen, ich muß ja erstmal ins Zielgebiet kommen, dann die Tour oder Teile davon abspülen und wieder nach Hause kommen. Da kommen mal fix 500 und mehr Kilometer zusammen.
    Es war halt so ein Gedankengang, nachdem mir geschrieben und gesagt wurde, das die Touren zu lang waren.
    Genieß die letzten Sonnenstrahlen und dreht noch ne Runde, ich schwitze weiter hier in der Sommer Sonne, die nicht enden wird

Bernd GundlachGeschrieben am  6:19 am - Okt 1, 2018

Von der Planung sind 200 km nicht zu viel. Doch von der Zeitvorgabe sollte um 17 Uhr die Tour beendet sein. Dann ist duschen, umziehen und vor dem Abendbrot ein kleiner Umtrunk fällig. Der Tourbeginn sollte 9:30 Uhr sein
Gruß
Bernd aus Nienburg/Weser.

    JensGeschrieben am  9:08 am - Okt 2, 2018

    Ja, Bernd, das ist eine Ansage. Also 200 km sind okay, doch sollen wir ne halbe Stunde später starten und eine Stunde früher zurück sein. Es bleiben demnach effektiv 7 Stunden 30 Minuten – fahren wir nun ein Ziel an und besichtigen dieses nur 1 Stunde reduziert sich die Fahrzeit auf 6,5 h. Unterstellen wir mal eine PP und Tankstopp a 30′ bleiben noch 5,5 h! Bei 200 km am Tag und 42 km/h im Durchschnitt, was wir effektiv gefahren sind in 2018, schaffen wir in 2h 84 Kilometer, in 4 166 und in 5 h 208. Somit bleiben für Bratworschtfassen und Kaffeepause noch eine halbe Stunde….

Hans KrebsGeschrieben am  12:08 pm - Okt 1, 2018

Es ist schon schwierig, die Tour so zu planen, das alle unter einen Hut passen. 200 km finde ich ok.
Abfahrt sollte, wie Bernd schreibt 9.30 seine Rückkehr wenn es klappt nicht nach 18 Uhr. Aber ….. Jeder will etwas sehen, jeder will seinen Stopp. Der eine nach 1 Stunde Fahrt, der andere sagt ich kann auch länger … der eine sagt 10 min. Pause reichen, der andere 30 min sollten es schon sein. Wenn dann noch ungeplante Tour Änderungen dazu kommen, dann kann es mal länger werden. Der Tour Guide gibt sich die größte Mühe bei der Planung und der Tour Führung. Während der Tour muss er auf die Strecke achten, muss zusehen, das er sich nicht verfährt, sofort auf Straßensperrungen reagieren und in Sekundenschnelle eine neue Richtung finden und gleichzeitig darauf achten, das die Truppe es schafft ihm zu folgen und die Abstände nicht zu groß werden. Immer den Blick auf den letzten Mann, wo ist er?
Es kann in manchen Situationen ganz schön stressig für ihn werden und wir anderen fahren ja nur hinterher und wollen viel sehen.
In diesem Sinne ich freue mich auf die nächste Tour mit Jens.
Gruß Hans

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