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Nicht mehr Thüringen,…

Nicht mehr Thüringen,…

… aber sehenswert, die Arche Nebra in Sachsen-Anhalt!

Ich habe mal fix nen Google-Ballon drüber geschickt und ihr seht den „schiefen Turm“ bei Nebra. Der blaue Punkt oben markiert den tatsächlichen Fundort der Himmelscheibe. Himmelsscheibe, was issn das? Eine urzeitliche Bronzescheibe in welcher in Gold die Sonne, Mond und Sterne appliziert sind. Somit ist die 3600 Jahre alte Scheibe wohl die bisher älteste bekannte Darstellung des Kosmos (alte DDR-Bezeichnung für Weltall). Zwischen Sonne und Mond oder wie es auch gedeutet werden kann,
zwischen den einzelnen Mondphasen ist ein Sternenhaufen – die Plejaden – abgebildet. Es wird heute so gedeutet, dass diese Himmelsscheibe eine Art Aussaat-Kalender. Wer noch mehr wissen will, der lese bitte
hier.

  Was ihr hier seht ist nur eine Copy, das Original kann man in Halle bestauen.

In Wangen angekommen sieht man erst mal das hier:

Die Arche Nebra, hier wird die Fund-Geschichte der Himmelsscheibe erklärt. Neben bei kann man hier auch restaurieren, nach den Filmchen gucken und den vielen Ausstellungstücken betrachten. Daggi und ich haben uns vor ein paar Jahren erst die Ausstellung angeschaut, dann das Filmchen angesehen und dann sind wir zum Aussichtsturm gefahren. Leider nicht mit dem Roller, sondern mit dem Bus – Naturschutzgebiet – und daher verboten.

Von hier oben hat man einen tollen Ausblick, auf die Fundstelle, die Arche Nebra bis hin zum Kyffhäuser und seinen tollen Kurven!

Vielleicht fährt man dann noch ein wenig an der Unstrut lang, kurz vor Naumburg einen Schwenker nach links und kurz vor Goseck liegt rechter Hand das Sonnenobservatorium. Das über 7000-jährige Observatorium wurde bei einer Luftvermessung entdeckt und von 2002 bis 2005 ausgegraben, freigelegt und umfassend restauriert.Entlang der Himmelswege gibt es vieles zu entdecken, Burgen, Weinberge und nette Wirtshäuser. Es ist auf jeden Fall bei schönem Wetter eine Tagesreise mit vielen Eindrücken und etlichen Kilometern. Je nachdem wo man wohnt mehr oder weniger. Es lohnt sich auf jeden Fall auch mal über seinen Tellerrand zu schauen… 

Lucy

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