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Schmalspurbahn, Hexen, ein ehemals verbotener Ort & ’ne große Mauer

Schmalspurbahn, Hexen, ein ehemals verbotener Ort & ’ne große Mauer

Nach einer ruhigen Nacht beginnen wir den Tag mit einem Frühstück, hoffen wir daß die viele frische Luft und die Ruhe allen gut getan hat! Andreas wird sicher schon den ersten Kaffee intus haben. Ja wer früh aufsteht ist nun mal der erste am Futternapf.

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Die Roller müssen wir uns hinzudenken…. ;- )

In einem leichten Bogen stehen die Roller und warten auf den Start. Morgenstund‘ hat Gold im Mund oder der frühe Vogel fängt den Wurm – auf jeden Fall ordnen wir unsere ersten Kilometer der Abfahrtszeit der Brockenbahn unter. Der Spaß, Kurven, hoch und runter, naja ihr kennt das ja, kommt auf keinen Fall zu kurz. 

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Blick zum Schloß

Wir beginnen, wie am Freitag morgen, fahren in den Ort Stolberg runter und nach rechts. In der 30-er Zone genießen wir die schönen Fachwerkhäuser und das Kopfsteinpflaster. Wenn jetzt jemand auf die Idee kommt, kenne ich schon… Ja, Recht hat er, so sind wir gestern heim gefahren. Wir biegen am Josephskreuz links ab und fahren Richtung Harzgerode. Kurze Zeit später fahren wir wieder links nach Straßburg. Ab jetzt ist striktes Rauchverbot, kurz vor Alexisbad, in Silberhütte ist eine pyrotechnische Fabrik…, wir wollen ja fahren und nicht fliegen.

Bahnhof Alexisbad

Bahnhof Alexisbad

Vielleicht begrüßt uns ja am Bahnhof in Alexisbad eine Puffbahn…? Photoshop ist genehmigt!

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…immer mal ein Stop an der Schranke…

So, nun aber wollen wir mal Kilometer machen. Auf der neuen Straßendecke der B186 können wir flott die Kurven räubern bis wir das Schild Gernrode lesen. Hier verlassen wir Bundesstraße um weiter nach Bad Suderode zu kommen. Der Hauptstraße folgen wir nach Friedrichsbrunn. Im Ort angekommen, fahren wir rechts und gleich wieder nach rechts, Richtung Thale. Vorbei an der Ausfahrt vom Hexentanzplatz biegen wir, nun mal nach links ab und zuckeln zum Parkplatz hoch. Eben noch auf einer guten Piste, werden wir nun ordentlich durchgeschüttelt.        Der schwarz-gelbe Balken über der Zufahrt schwebend suggeriert, ohne Ticket keine Weiterfahrt.

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Blick vom Hexentanzplatz ins Rappbode-Tal

Germanisches Kulturgut soll man respektieren und wann ist man dem Teufel mal wieder so nah? 20160716_154856Oben gibt es einen Tierpark mit einheimischen Tieren, auch solchen, denen man heute nicht mehr in freier Wildbahn begegnen kann und möchte… Etwas abseits, bei der Bergstation der Seilbahn, liegt das Harzer Bergtheater und die Walpurgishalle. Es gibt da noch vieles zu entdecken, auch Natur pur, allein der Blick ins Bodetal und auf die Roßtrappe sind es alle mal wert hier hoch zu fahren und zu stoppen. Schaut mal die Links an, ihr werdet sehen, für den Hexentanzplatz bräuchte man einen Tag!20160716_154153

Doch die Uhr tickt unaufhaltsam weiter, unsere Attraktion, die Befahrung des Brocken, mit der dazu gehörigen Bahn wartet nun mal nicht auf uns. Also Ticket bezahlen und in Zweierreihe an der Schranke aufstellen. Testen wir mal den Busfahrer, ob er sich hier auskennt, in Thale gibt es einen Weg der uns entlang der Bode nach Treseburg bringt – nicht geprüfte Möglichkeit. So fahren wir in Thale über zwei Kreisverkehre (schreibt man das so? oder Kreisverkehrs) entlang der Bode nach nach Treseburg, weiter über Altenbrak und Hüttenrode stoßen auf die B27. Jetzt ist es nur noch ein Katzensprung über Rübeland, Elbingerode nach Drei Annen Hohne zu kommen. Wir fahren auf den Parkplatz vom Hotel „Der Kräuterhof“.20160716_170559Maschinen aus, Klamotten tauschen (eine Wasser und Wind abweisende Jacke sind Pflicht auf dem Brocken; sagen die Einheimischen!!!) und zum Bahnhof. Rein in den Wagon und auf den Brocken mit Dampfkraft bringen lassen.

Orginalbild HSB

Orginalbild HSB

Nach einer Stunde sind wir oben angekommen. Zu bestaunen gibt es ein Museum zur älteren und neuen Geschichte des Brocken, der ursprünglich mal Blocken – von Blocksberg abgeleitet – hieß.

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Von Dirk Schmidt (Celsius auf Wikivoyage) – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3837759

Es gibt einen Rundweg einen oder mehrere Gedenkstein und Wirtschaften. Wir werden uns also den Aufenthalt da oben irgendwie „versüßen“. Wieder unten angekommen, treffen wir auf einige Abgesandte der Alsterroller gegenüber im Hotel. Gemeinsam (?) rollern wir über Elend & Sorge zu Rappbodetalsperre, Deutschlands größter Staumauer! Hier stoppen wir zum letzen Mal für einen Photostop. 

copyright: pictures-of-germany.com

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Da wir schon in Elbingerode an der HEM, rechts gleich am Ortseingang getankt haben können wir nun, an Pullman City vorbei, über Hasselfelde, Stiege direkt zurück nach Stolberg fahren.

Hier die Samstags-Tour im Überblick.  

Wir hoffen, daß euch die Tour gefallen hat und wir bei schönem Wetter Bratwurst und Bier den Abend ausklingen lassen können.

 

Lucy

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