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Thüringen-Touren mit Kultur – Burg Greifenstein

…schon um 08:00 Uhr waren hier in Jene mehr als 10° Celsius! Was liegt näher, wenn man schon zum Oktober-Ultimo nicht unterwegs sein kann, das am 01. November 2014 nach zu holen. Don’t panic, ich habe ein Ganz-Jahres-Kennzeichen.

So gegen 10, bei strahlendem Sonnenschein und 15° Celsius schnurrt die White Diva und los geht es. Nicht spektakulär, um ins Schwarzatal zu kommen, muss ich über die B88 nach Rudolstadt und weiter über die Sieben nach Bad Blankenburg. Da war doch noch die Burg über der Stadt, die Burg Greifenstein.

Also durch den Ort und am Ende nach rechts abgebogen. Den Berg hoch und freie Auswahl links oder rechts, ich entscheide mich für rechts und stehe am Fuße der Burg. Schön wäre es, erstmal geht’s zu Fuß bergauf, auf der Geraden läuft man an einer sanierten Burgmauer entlang. Am Tor angekommen, begrüßt einem das Schild: „Du kommst hier net rein, es sei denn du bezahlst!“

Wirklich ein toller Einfall, wenn ich nun ein Stück Kuchen und einen Kaffee haben möchte, zahle ich erst mal 2, 50 T€uronen. Ob ich die verrechnet bekomme, habe ich nicht getestet.

So unverrichteter Dinge trabe ich wieder von dannen und fahre ins Schwarzatal.

Sorry, aber wie lange muss man noch über die kaputte Straße in Bad Blankenburg fahren?

Ab jetzt beginnt das Genießen, Kurven, neuer Asphalt und dann fehlt die halbe Straße. Gut, aber sie wird ja wieder aufgebaut.

Obstfelder Schmiede, Talstation der Oberweißbacher Bergbahn lasse ich mal links liegen und fahre nach Mellenbach-Glasbach, auf der neuen Straße komme ich zügig voran. In Lichtenhain halte ich dann doch an. 

Cabrio-Fahrt

Weiter nach Oberweißbach, Olitäten-Laden, Klößeessen, Fröbelturm fallen mir da spontan ein. Ja und da war noch was, willkommen in 

der Ort mit einer enormen Gefälle, die steilste Ortsstraße Deutschlands, sage und schreibe 22,65% Gefälle – man sagt, die Sozia sieht den Himmel auf Erden.

Wenige 100 Meter weiter sehe ich sogar noch einen Schmetterling und das im November! Oben angekommen fahre ich wieder runter nach Katzhütte um gleich wieder hoch zu fahren. So erreiche ich Neustadt am Rennweg, der Scheitelpunkt meiner heutigen Reise. Über Lichte, Gräfenthal, Probstzella, Saalfeld, Rudolstadt fahre ich über die B85 wieder heeme. Naja, wer mich kennt, weiß, dass ich gern noch einen Schlenkrich über Buchfart mache, also insgesamt 220 Kilometer, ein schöner Tag – vielleicht noch nicht der letzte in 2014.

Die Linke zum Gruße, der Jens aus Jene.

…und hier noch die Strecke…