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Schlagwort-Archiv Elbsandsteingebirge

So früh fast ausgebucht!

Klar, das Elbsandsteingebirge hat schon seine Anziehungskraft, doch so schnell wie dieses Jahr waren die Zimmer noch nie weg.

Bis auf 2 Doppelzimmer ist das Hotel ausgebucht, heißt wir sind dort unter uns! Heißt aber auch, 4 Personen auf 2 Zimmer (Einzelbetten) verteilt, können wir noch Unterkunft anbieten.

Wem also noch nichts für den August 2017 eingefallen ist, hier Eure Chance auf ein tolles Wochenende mit Gleichgesinnten.

Der Jens plant schon die Touren und die auf Tschechischer Seite, in groben Zügen, verspricht schon einiges.

Die Barbarine

Die Barbarine ist der bekannteste freistehende Felsen im deutschen Teil des Elbsandsteingebirges. Die 42,7 m hohe Felsnadel gilt als ein Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz. Sie ist am 19. September 1905 erstmals durch Bergsteiger bestiegen worden und wurde am 13. Dezember 1978 zum Naturdenkmal erklärt, nachdem der Felsen zwei Jahre vorher für den Klettersport gesperrt worden war.

© Bytfisch Ansicht der Barbarine von Osten

© Bytfisch
Ansicht der Barbarine von Osten

Der Sage nach ist die Barbarine eine versteinerte Jungfrau, das immerwährende Mahnmal eines Strafgerichts, nach welchem es geschehen sein soll, daß eine Mutter ihre Tochter Sonntags habe heißen in die Kirche gehen, die Tochter aber sei währender Kirche auf den Pfaffstein in die Heidelbeere gegangen, und als sie die Mutter daselbst angetroffen, habe sie die Tochter im Zorn verwünschet, daß sie müsse auf der Stelle zum Stein werden; worauf solches augenblicklich also geschehen, und daher diese zum Stein gewordene Jungfer auf immer allhier stehe, und mit ihrem Steinbilde alle ungehorsame Kinder warne.

© Norbert Kaiser Pfaffenstein-Barbarine

© Norbert Kaiser
Pfaffenstein-Barbarine

Der Name Barbarine wurde vom Vornamen des Mädchens abgeleitet. In einer Variante dieser Sage handelt es sich bei der Mutter um eine böse Hexe und das Mädchen trifft am Pfaffenstein ihren Geliebten, einen Jäger.

 

Text © Wikipedia

Die Polenz

Die Polenz entspringt an der deutsch-tschechischen Landesgrenze zwischen den Dörfern Langburkersdorf und Nová Víska (Neudörfel bei Nieder Einsiedel) aus neun Quellen, die sich südwestlich des 461 m hohen Roubený (Raupenberg) größtenteils auf deutschem Gebiet befinden und sich in 363 m vereinigen. Der Oberlauf der Polenz bildet die natürliche Grenze zwischen dem Hohwald und der Sächsischen Schweiz.

Panorama von Porschdorf © Queryzo

Panorama von Porschdorf
© Queryzo

An  ihrem Lauf nach Westen liegen das langgezogene Waldhufendorf Langburkersdorf, die Stadt Neustadt in Sachsen und das Dorf Polenz.

Unterhalb des Hohen Birkigts bildet die Polenz in südwestlicher Richtung ein enges, tiefes Tal mit zahlreichen Flussschleifen. Das obere Polenztal ist Teil des Landschaftsschutzgebietes Polenztal. Bei der Bockmühle nahe Cunnersdorf liegen die Märzenbecherwiesen im Polenztal, eines der größten natürlichen Vorkommen wildwachsender Märzenbecher innerhalb Deutschlands und im Frühjahr ein viel besuchtes Ausflugsziel.

Nahe der Stadt Hohnstein unterhalb des Hocksteins quert die Polenz die sogenannte Lausitzer Überschiebung, wo sich der Lausitzer Granit als tektonische Platte über die Sandsteinschichten des Elbsandsteingebirges, Sedimente eines einstigen küstennahen Meeresbodens, geschoben hat. An dieser Stelle wechselt die Form des Tales unvermittelt von der granittypischen V-Form zu einer canonartigen Form mit hohen, senkrechten Sandsteinwänden. Dieser Formenwechsel entsteht durch die unterschiedlichen Vorgänge bei der Verwitterung der beiden Gesteinstypen.

Oberhalb des Seitentales Schindergraben bei Hohnstein befindet sich als bekanntes Wanderziel die Gautschgrotte. Rechts der Polenz erstreckt sich das schütter bewaldete schmale Felsplateau Ziegenrücken, links folgen dann die Wandfluchten des Brands sowie der klammartig in den Sandstein eingeschnittene Tiefe Grund westlich von Waitzdorf. Oberhalb von Porschdorf, am Felsmassiv der Ochel zwischen derFrinztalmühle und der Felsformation Gluto, vereinigt sich die Polenz nach zirka 31,3 Kilometern mit der Sebnitz zum Lachsbach.

Auch das gehört zur Polenz.

Flossenbuerg_12

„Tal des Todes“ mit Gedenkanlagen © Mike aus dem Bayerwald

Im  Gluto wurde zum Ende des Zweiten Weltkrieges ein Außenlager des KZ Flossenbürg für 250 Häftlinge eingerichtet, die zu den Bauarbeiten für das in den Sandsteinfelsen bei Porschdorf begonnene unterirdische Verlagerungsobjekt Schwalbe III herangezogen wurden. Hier sollten Maschinen für die Hydrierwerke Brüx hergestellt werden. Mitte März 1945 wurde die Auffahrung nach Erdarbeiten und einigen Metern Stollenvortrieb wieder eingestellt und zwölf der vorwiegend italienischen Häftlinge in das Objekt Dachs VII bei Zatzschke verlegt. Nachdem am 20. März 1945 der Abtransport von 21 nicht arbeitsfähigen Häftlingen nach Leitmeritz erfolgt war, begann für die verbliebenen über 200 Menschen in den letzten Kriegstagen ein Todesmarsch, der in Oelsen endete und den etwa 80 Häftlinge überlebten.

Text © Wikipedia

Beitragsbild © andre123

 

 

Das nächste TAE 2017 findet im Elbsandsteingebirge statt

Nach dem 8.TAE kommt unaufhaltsam das 9.TAE. Dieses soll, so ist es geplant im Elbsandsteingebirge stattfinden. Diese Gegend gehört mit zu den schönsten in Deutschland und Tschechien. Hier könnt Ihr Euch schon unverbindlich anmelden.

Pirna

Blick auf Pirna

Das Elbsandsteingebirge erstreckt sich beiderseits der Elbe zwischen der tschechischen Stadt Děčín (Tetschen-Bodenbach) und dem sächsischen Pirna.

Decin

Burg Decin

Die nördliche Grenze befindet sich etwa entlang einer Linie zwischen Pirna, Hohnstein, Sebnitz, Chřibská, Česká Kamenice nach Děčín.

Gottleuba

Gottleuba

Die südliche Begrenzung folgt von Pirna etwa dem Tal der Gottleuba zum Erzgebirgskamm und dann entlang des Jílovský potok(Eulaubach) nach Děčín.

Děčín_-_Jílovský_potok_z_ovčí_lávky

Eulaubach

Der höchste Berg des Gebirges ist mit 723 Metern der Děčínský Sněžník (Hoher Schneeberg) im tschechischen Teil des Gebirges, die höchste deutsche Erhebung ist der Große Zschirnstein (561 m).

Hoher_Schneeberg_CZ_Turm

Hoher Schneeberg Turm (Stufen klettern)

Bilder © Sven Lehmann, Ondřej KoníčekNorbert KaiserEulenjaegerThomas Wolf

Textauszüge © Wikipedia