• 03641-608646
  • info@xn--thringer-august-event-9hc.de

Thüringen-Touren mit Kultur – Alt Meusebach

Thüringen-Touren mit Kultur – Alt Meusebach

…tief im Walde, hinter den Bergen, nicht bei den 7 Zwergen liegt ein kleines Dorf. Gut gerüstet und bewacht von den Landsknechten vom „Verlorenen Fähnlein“ liegt in einer Lichtung Alt Meusebach.

Von den Schweden im 30-jährigen Krieg niedergebrannt und geschliffen, entsandt im letzten Jahrhundert des vergangenen Jahrtausend auf dem ehemaligen Lagerplatz der Köhlerei das neue „Alt Meusebach“ wie Phönix aus der Asche. 

Gerne fahre ich dort hin, Ruhe umgibt dich und man kann erleben, sehen und staunen was alles so entstanden ist. 

Alt Meusebach in 2009


Ob der alte Ganter noch lebt?

Nun es heißt ja Kul-Tour, hier mal ein Vorschlag für eine Expedition ins Holzland und darüber hinaus.

Raus aus Jene, in Richtung Süden auf der B88. Gleich hinter Maua grüßt die Leuchtenburg hoch über Kahla. Das Ziel nicht aus den Augen verloren, biege ich trotzdem erst mal nach rechts ab. Empfehlung nehmt nicht die Abfahrt am Friedhof in den Reinstädter Grund, fahrt hoch bis zur 3. Kreuzung von Jena kommend und biegt in die Friedensstraße ab. Das Kopfsteinpflaster kommt noch früh genug…, aber es folgt dann ein nicht aufhörendes Grinsen. Eine gut asphaltierte Straße, Kurven ohne Ende und schon ist man in Reinstädt. Kurz vor Pfarrkeßlar muss man sich entscheiden, den Berg hoch und den Gullydeckel ausweichen. Warum wurde bei der Sanierungen der Straße diese nicht angehoben? Für Biker stellen sie trotz der 70 km/h-Beschränkung eine Gefahr dar!

Oder fährt man nach Wittersroda, beide Male erreicht man die B85. Auf jeden Fall muss man links auf die Straße auffahren. Diese verlässt man nach der Durchfahrt von Teichel wieder links. So klettert man hoch und erreicht Großkochberg. Ein Stopp hier ist nicht verkehrt, Natur pur, einige Einkehrmöglichkeiten und Parkplatz direkt vorm Schloss.

Über Zeutsch, kreuzen wir die B88 und fahren nach Pößneck. Auf der B281 fährt man nun nach Neustadt an der Orla. Dort biegt man links, Richtung Kahla/Jena ab. Nach Hummelshain erreicht man die links liegende Jagdanlage Rieseneck.http://de.wikipedia.org/wiki/Jagdanlage_Rieseneck  und der Herzogstuhl      Es geht nun bergab um in Lindig wieder bergauf zu fahren. Ein Stopp in Seitenroda, bzw. auf der Leuchtenburg ist leider nicht mehr attraktiv. Hier wurde nach der Errichtung des „Sichtwalls“ auch Besucherzentrum genannt die Auffahrt für Zweiräder abgeschafft! Das Schild „Biker auf der Leuchtenburg willkommen“ wurde ja schon in 2013 entfernt. Schade, viele Freunde aus Deutschland und Europa habe ich hier hoch geführt, wegen der tollen Aussicht vor der Burg, der urigen Burgschänke – leider nur noch eine schöne Erinnerung!

So fährt man einfach weiter, in der Hoffnung, dass sich dort mal wieder etwas ändert! Die Kurven und die gute Straße entschädigen einem für die entgangenen Schmankerl, auch wenn einmal Kopfsteinpflaster Mensch und Maschine testen.

In Tröbnitz biegen wir rechts, gleich nach der Brücke über die Roda ab. Nun ist es nur noch einmal links und an der Kreuzstraße vor Hermsdorf rechts und wenig später fährt man durch Reichenbach. Mitten im Ort ist linker Hand eine gute Wirtschaft wo man lecker eine Mutz verdrücken kann. Gestärkt schwingt man sich nochmal auf den Bock und landet in Kraftsdorf – im Mutz Museum kann man sich über das legendäre Urviech informieren. 

Nun muss man an den Rückweg denken. Wer noch Zeit hat fährt über Renthendorf nach Alt Meusebach. Ich bin nun schon auf dem Heimweg nach Jene. Wenig später bin ich nach 200 Kilometern wieder heeme.

Zum Nachvollziehen, hier der Weg zum Mutz und ins Mittelalterdorf Alt Meusebach.




Bis nächstes Jahr, der Jens aus Jene…

Lucy

Schreib eine Nachricht