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Vorbereitung auf das TAE – Kurven fahren

Vorbereitung auf das TAE – Kurven fahren

Ich habe in den letzten Tagen die Touren das erste Mal nach dem Winter gefahren. Leider werde ich nun nochmals in die Planung gehen, da sich jetzt schon einige Baustellen abzeichnen, welche bis Ende des Jahres dauern werden. Das ist einzig mein Problem und ihr werdet es nicht vermissen, denn ich habe schon Alternativen im Auge.

Mit den Touren und den vielen Kurven möchte ich nochmals auf das Kurven fahren hinweisen. Es ist keine Bevormundung, sondern eher der Gedanke, daß auf einigen, kleinen Nebenstraßen uns der eine oder andere entgegenkommen wird. Und dann noch „Reserven“ zu besitzen, wäre doch schön oder?

Es gibt verschiedene Kurven-Techniken:

  • Das Legen – Fahrer und Fahrzeug legen sich in die Kurve, sie haben die gleiche Schräglage. Der Blick sucht den Kurvenausgang.
  • Das Drücken – der Fahrer sitzt aufrecht und drückt die Maschine in die Kurve. Bei gleicher Geschwindigkeit wie beim Legen muß die Maschine stärker in die Kurve gedrückt werden. Durch den aufrechten Sitz des Piloten ist die Übersicht  etwas größer, es ersetzt nicht den Blick in den Kurvenausgang.
  • Das Hängen – Knie schleift auf der Straße, für die meisten nicht relevant, als Rollerpilot schon gar nicht.   

 Allen diesen Techniken ist eins gemeinsam, ohne dem Gegenlenken kommt man auch durch die Kurve, vorausgesetzt, man hat die entsprechende Geschwindigkeit gewählt. Wenn manfrau nun den Lenkimpuls kennt und nutzt, erhält man/frau eine, u. U. lebensnotwendige Reserve!

Bei ungefähr 20 Grad liegt unsere natürliche Schräglagen-Grenze. Manch eine(r) empfindet diese Schräglage als sein persönliches Maximum, umgekehrt fängt bei manchem (r) der Spaß hier erst an. Egal wie, ohne Training wird man/frau das Gegenlenken unbewußt nutzen, aber in „Notfällen“ es nicht einsetzen.

Wie funktioniert nun dieses Gegenlenken, viele nutzen es schon, machen sich aber dieser Maßnahme nicht so zu eigen. Eine Rechtskurve fahre ich, mit dem notwendigen Sicherheitsabstand zur Straßenmitte – es gibt ja immer wieder entgegenkommende Vier- und Zweirad-Fahrer, welche die Straßenmitte als die ideale Spur halten, entgegen – diese Linie verlasse ich, wenn ich den Kurvenausgang sehe. Mit einem leichten Druck auf das Kurven-innenliegende Lenkerende leite ich es ein. Die Maschine kippt förmlich in die Kurve, den Druck halte ich solange aufrecht, bis ich die Kurve sicher durchfahren habe. Mit diesem Gegenlenken kann ich so eine Kurve, welche „auf einmal“ immer enger wird, meistern – einfach den Druck erhöhen – je größer der Druck um so enger der Kurvenradius. Links startet ich am äußeren Rand, auf Verschmutzung des Fahrbahnrandes achten(!!!), lenke analog in die Kurve, ab der Kurvenmitte.

Wie trainiere ich das Kurvenfahren?

  • Fahrsicherheittraining – Vorteil, es gibt erfahrene Trainer, welche es erklären und anleiten;
  • auf einem großen, nicht öffentlichem Platz selber Kreis fahren üben. Ein dicker Kreidestrich über Vorder- und Hinterrad zeigt mir schnell, wie viel „Reserve“ ich habe und habe ich eine Lieblingsseite. Nach dem Üben der Kurventechniken, siehe Oben, beginnt man mit dem Gegenlenken. Wichtig, der Druck muss aufrecht gehalten werden! So tastet man/frau sich an die neue, alte Technik ran. Auch hier sollte ein weiterer, eventuell erfahrender Fahrer anwesend sein.
  • Es gibt in einigen Orten auch private und/oder von Fahrschulen organisierte Fahrsicherheitstrainigs, einfach mal umhören.  

  Weiterführende Hinweise findet ihr unter

  

Lucy

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