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Was für ein Urteil…

Was für ein Urteil…

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Allgemeiner Anzeiger zum WE Jena/Saale-Holzland, Samstag, 19.11.2016

… wie jetzt, ein Smartphone in die Hand nehmen, egal ob man telephoniert oder nach der Uhrzeit schaut, wird man demnächst mit 100,- T€uronen (heute 60,- €) und einem Punkt in Flensburg bestraft!

Laut dem oben gezeigten Urteil kann man den Paragraphen 23, Absatz 1a StVO: „Wer ein Fahrzeug führt, darf ein Mobil- oder Autotelefon nicht benutzen, wenn hierfür das Mobiltelefon oder der Hörer des Autotelefons aufgenommen oder gehalten werden muss. Dies gilt nicht, wenn das Fahrzeug steht und bei Kraftfahrzeugen der Motor ausgeschaltet ist.“ außer Kraft gesetzt! Recherchen* zu diesem Sachverhalt zeigen allerdings keine Ausnahmen auf!

Was ist nun Gesetz, telefonieren mit Freisprecheinrichtung und das Telefon dabei in der Hand das geht?

Lautsprecher am Telefon ist das auch eine Freisprechanlage?

Was ist mit rauchen, essen, lieben während des fahrens, alles strafffrei, aber mindestens genauso gefährlich!?!

ein verwirrter Jens aus Jene. 

* ist nur ein Urteil des Anwalt Service

Lucy

5 Gedanken zu „Was für ein Urteil…

AndreasGeschrieben am  5:18 pm - Nov 24, 2016

4 Wochen Fahrverbot wären sinnvoller und mit Sicherheit effektiver!

Jens MundGeschrieben am  11:21 pm - Nov 24, 2016

Danke Andreas, du gibst mir den Glauben zurück und das Beitragsbild ist auch chic.

Hans KrebsGeschrieben am  10:27 am - Nov 27, 2016

Ob nun 60 € oder 100 € . Diese Unsitte des Telefonierens während der Fahrt wird leider immer mehr. Da kann die Strafe nicht hoch genug sein. Wenn einer die Knete hat dann lacht er doch über 100 €. Da sind 4 Wochen Fahrverbot schon besser wie Andreas sagt.

    AndreasGeschrieben am  7:49 pm - Nov 27, 2016

    Und die 4 Wochen müssen genau mit dem erwischen anfangen. Soll heißen, Fahrzeug rechts abstellen und das war es für 4 Wochen! Das macht der- diejenige mit Sicherheit kein zweites mal.

Nowhere ManGeschrieben am  11:42 am - Nov 28, 2016

Eure Vorschläge in aller Ehren, was ja auch richtig ist. Gerade da fängt aber das Dilemma an. Es kann und muß der/die Erwischte auch tatsächlich (dokumentiert in Bild) nachgewiesen werden, dass er ein Mobi in Benutzung hat oder hatte. Pauschalurteile, wie vereinigen Tagen (ZDF, wo man einen „Sünder“ tatsächlich erwischt, der Polizist sagt „wenn ein Smartphone in einem Auto aufleuchtet, ist das für mich verkehrswidriges Benutzen, also verboten!“
Offensichtlich hat der werte Herr keine Freisprechanlage im Kfz verbaut.
Mein Mobi liegt auf einer rutschfesten Unterlage und leuchtet auf, wenn ein Anruf rein kommt. Annehmen tue ich es über die Freisprechanlage…. und nun, nach dieser Aussage des „Freund & Helfers“ bin ich schuldig!!!
Was ist mit denen, welche rauchen, sich anmalen/schminken, Café to go schlürfen, ein Baguette in sich stopfen oder all die vielen Dinge tun, welche auch die Aufmerksamkeit sinken lässt?
Die sind alle unschuldig?
… und wie ist das nun mit dem Urteil? Mit ’nem guten Anwalt und der passenden Ausrede komme ich also frei….

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